Neuigkeiten von JOSERA

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Echtes Engagement im Klimaschutz

JOSERA geht mit Carbon Tanzania und myclimate einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Durch die kürzlich vereinbarte Zusammenarbeit fördert JOSERA nicht nur Walderhaltung und Biodiversität in Tansania, sondern kommt auch seinem selbst gesteckten Ziel ein weiteres Stück näher: Klimaneutralität bis 2020.

Tansania / Kleinheubach, 18.01.2019 – Nicht nur reden, sondern auch machen – nach dieser Devise handelt das Familienunternehmen JOSERA seit drei Generationen. Und das nicht nur hinsichtlich der Produktqualität. Auch seine Verantwortung in puncto Klima- und Umweltschutz nimmt JOSERA sehr ernst. „Anstatt in teure Greenwashing-Kampagnen zu investieren, bauen wir das gesamte Unternehmen nach globalen Nachhaltigkeitsaspekten immer weiter um“, sagt Geschäftsführer Klaus Wagner. Einer dieser Aspekte ist das im letzten Jahr selbst gesetzte Ziel, bis 2020 komplett klimaneutrales Heimtierfutter herzustellen. Dieser Anspruch übertrifft sogar das Pariser Klimaschutzabkommen der Vereinten Nationen und verdeutlicht die Vorreiterrolle von JOSERA.

 

CO2-Kompensation: Partnerschaft mit Carbon Tanzania

Um auf dem Weg zur Klimaneutralität weiter voranzuschreiten, engagiert sich JOSERA daher seit einigen Jahren bei Aufforstungs- und Walderhaltungsprojekten in Afrika. So hat JOSERA kürzlich einen Kooperationsvertrag mit Carbon Tanzania und myclimate geschlossen, um alle CO2-Emissionen über Walderhaltungsmaßnahmen zu kompensieren. Als aktiver Partner der beiden Initiatoren schützt JOSERA so im Rahmen des Kompensationsprojekts Ntakata Mountains ein 150.000 Hektar großes Waldgebiet in Tansania.

 

Das Ntakata Mountains Projekt – Walderhaltung für Mensch, Tier und Umwelt

Mit dem Ntakata Projekt werden bereits selbst alle Dimensionen der Nachhaltigkeit betrachtet und weiterentwickelt: Ökologie mit Biodiversität, Fauna und Flora, Ökonomie mit Verbesserung der Lebenssituation der Menschen vor Ort. Im Waldgebiet leben zahlreiche bedrohte Tierarten, deren Lebensraum wir durch das Projekt langfristig schützen, wie etwa die größte wildlebende Schimpansen-Population Ostafrikas und Waldelefanten. Zusätzlich dazu können unter den schützenden Kronen dieser Bäume food crops wachsen und nachhaltiger Holzeinschlag bringt Geld. Die aus solcher Urproduktion erwachsenen Wertschöpfungsketten sollen dazu beitragen den Migrationsdruck der Bevölkerung zu vermindern. Davon profitieren acht Dörfer mit rund 17.000 Einwohnern, mehrere Schulen und ein Krankenhaus in dem Projektgebiet.

 

Der Wald wird aktuell durch eine Vielzahl an Faktoren bedroht, Bevölkerungswachstum, intensive Viehhaltung, illegale Abholzung, Brandrodung und unkontrolliertes, oft zerstörerisches landwirtschaftliches Vorgehen. Mithilfe unseres Walderhaltungsprojektes und eines gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung entwickelten Land-Use-Konzepts setzen wir genau dort an. Unser Ziel: durch langfristiges Engagement eine partnerschaftliche Zusammenarbeit schaffen, die eine Entwicklung im Interesse der lokalen Bevölkerung ermöglicht. Das alles soll aber wiederum auch gleichermaßen im Sinne eines konsequenten Natur- und Umweltschutzes wirken.

 

Sogenannte REDD+ Projekte (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation), wie das neue Klimaschutzprojekt von Carbon Tanzania, leiten u. a. das für Emissions-Zertifikate gezahlte Geld an die Dorfgemeinschaften weiter, um das Abholzen der Bäume für die Bewohner unattraktiv zu machen. „Wir wollen keinen bloßen Ablasshandel mit Zertifikaten betreiben, sondern uns für den Erhalt und Schutz der dortigen Wälder, der Tierwelt und der damit verbundenen Biodiversität einsetzen“, erklärt Klaus Wagner. „Natürlich geht es auch um die Verbesserung der Lebensperspektive der Menschen. Damit sie mit dem Wald leben – und nicht aus ihm.“ Durch die Unterstützung des Projekts kommt JOSERA seinem Unternehmensziel einen wichtigen Schritt näher: Klimaneutralität bis 2020.

 

Mehr zum Ntakata Mountains Projekt: https://www.carbontanzania.com/forest-conservation/ntakata-mountains/