Grundsätzlich ist die Pflege des Hundes nicht nur wichtig für die Hygiene, sondern auch förderlich für die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Ihr Hund sollte sich von Ihnen problemlos an Ohren, Augen, Fell und Zähnen untersuchen lassen, ohne Sie anzuknurren oder sogar zu beißen. Hier gilt die Devise: Früh übt sich! Gewöhnen Sie Ihren Hund bereits im Welpenalter an die regelmäßige Pflege. 

Laut Schätzungen gibt es weltweit ca. 700 – 800 verschiedene Hunderassen. Selbstverständlich ist nicht für jeden Hund das selbe Maß an Pflege erforderlich. Bevor Sie sich für eine Rasse entscheiden, sollten Sie sich über die erforderliche Pflege bewusst sein. 

Natürlich spielt in Sachen Pflege das Fell eine große Rolle. Einige kleine Hunderassen beispielsweise haben sehr langes Fell, das sogar über den Boden schleift und somit leicht verschmutzen kann. Hier ist natürlich besonders viel Aufwand bei der Pflege erforderlich. Lesen Sie im nachfolgenden Text, wie Sie Ihren Hund richtig pflegen. 


Pflege des Fells - Kämmen, Bürsten & Waschen

Ihr Hund sollte regelmäßig gebürstet werden. Nutzen Sie hierfür Utensilien aus dem Fachhandel. Je nach Fellbeschaffenheit (Länge & Pflegeintensität) sollte dies in regelmäßigen Intervallen geschehen, um Verfilzungen vorzubeugen. Kurzhaarige Hunde müssen relativ selten gebürstet werden. Langhaarige Hunde, vor allem wenn die Gefahr des Verfilzens groß ist, sollten sogar täglich gebürstet werden. 

Labrador liegt auf Wiese und wird gebürstet.
Besonders in den Zeiten des Fellwechsels im Frühjahr & Herbst ist das regelmäßige Bürsten erforderlich, um den Hund von den „alten“ Haaren zu befreien.

Extrem langhaarige Hunde sollten über die heißen Sommermonate wenn möglich geschoren bzw. getrimmt werden. Das Trimmen des Haares verschafft dem Hund keinerlei Schmerzen – vorausgesetzt es wird fachgerecht durchgeführt. Vielmehr sind viele Hunde über den „Kurzhaarschnitt“ dankbar. 

Nach dem Schnitt empfiehlt es sich, den Hund zu baden. So können lose Haare entfernt werden. Wie oft ein Hund gewaschen werden sollte, ist individuell zu betrachten. Der Hund sollte nur gebadet werden, wenn er übel riecht oder sehr schmutzig ist. 

Verwenden Sie ein mildes Hundeshampoo. Beim Baden sollte wenn möglich kein Wasser in Augen & Ohren des Tieres gelangen. Falls das anschließende Trocknen des Fells notwendig ist, schalten Sie den Fön auf die niedrigste Temperatur. Besser eignen sich zum Trocknen des Hundes die professionellen Geräte eines Hundesalons.

Neben der regelmäßigen Pflege tragen auch Zusätze aus wertvollen Fettsäuren und Vitaminen im Futter zur Gesundheit von Haut und Fell bei. 

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Pflege der Krallen & Pfoten – Vorsicht beim Krallenschnitt

Bei den meisten Hunden müssen die Krallen nur selten geschnitten werden. Der Abrieb über die tägliche Bewegung hält Hundekrallen in der Regel auf natürliche Art & Weise kurz. Sollte dies nicht der Fall sein, empfehlen wir fachmännische Hilfe. Durch Laien ist es nur schwer einzuschätzen, wie kurz Krallen geschnitten werden dürfen. Im schlimmsten Fall wird ins sogenannte Leben der Hundekralle geschnitten und der Hund somit verletzt. 

Tipp Kontrollieren Sie regelmäßig, dass sich zwischen den Ballen der Pfoten nichts festsetzt. Sollte dies der Fall sein, reinigen Sie die Pfoten mit Wasser oder kürzen Sie das verklebte Fell vorsichtig mit einer Schere.


Besonders im Winter machen gestreute Wege und Straßen den Pfoten des Vierbeiners zu schaffen. Reinigen Sie die Pfoten in der kalten Jahreszeit nach jedem Spaziergang mit Wasser. Melkfett, Vaseline oder spezielle Pfotenschutzcremes helfen, die Ballen vor Rissen und dem Austrocknen zu bewahren. Auch in der heißen Jahreszeit trocknen die Ballen schnell aus und müssen entsprechend gepflegt werden. 

Pflege der Ohren – Sanfte Reinigung bei Notwendigkeit

Diese Hygienemaßnahme ist bei Hunden äußerst unbeliebt, da die meisten Hunde an den Ohren sehr empfindlich sind. Kontrollieren Sie die Ohren Ihres Hundes ca. 1x wöchentlich auf Sauberkeit und eventuellen Milbenbefall, da diese für Parasiten ein beliebter Platz sind. Relativ problemlos sind stehende bzw. aufgestellte Ohren. Sollten diese nicht sichtlich verschmutzt sein, sollte an und für sich keine Pflege erforderlich sein. 

Hinweis Hunde mit Hängeohren sind pflegeintensiver, da keine Belüftung der Ohren erfolgt und sich deshalb Bakterien & Pilze schnell ansiedeln können.


Reinigen Sie die Ohren bei Bedarf mit einem weichen Tuch oder Pad. Verwenden Sie bitte keine Wattestäbchen. Ggf. empfiehlt sich die Entfernung von übermäßigem Haarwuchs im Ohr. Viele Hundehalter schwören auf das „Zupfen“ der Haare, da sie dann nicht so schnell nachwachsen. 

Pflege von Gebiss & Zähnen - Indizien für Zahnstein

Kontrollieren Sie das Hundegebiss ebenfalls wöchentlich, indem Sie die Lefze behutsam nach oben schieben. Eine tägliche, ausgedehnte Zahnreinigung und –pflege wie bei uns Menschen ist bei Hunden nicht notwendig. Besonders Trockenfutter soll den Abrieb von Zahnbelägen fördern und somit zur Zahngesundheit Ihres Hundes beitragen. 

Hund liegt auf Wiese und zeigt Zähne.
Wenn auch nicht so ausgiebig, ist regelmäßige Zahnpflege bei Hunden ebenso wichtig, wie bei uns Menschen.


Ein übelriechender Atem kann ein Anzeichen für Zahnstein sein. Auch gelbbraune Ablagerungen auf den Zähnen sind ein Indiz hierfür. Wenn Hunde bereits an Appetitlosigkeit leiden, können schwerwiegende Zahnprobleme eine Ursache sein. Kontaktieren Sie deshalb möglichst umgehend den Tierarzt. 

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