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Der Australian Shepherd

Australian Shepherd Blue Merle von vorne.


Rassenprofil:



  • Körpergröße: Hündinnen 46 - 53 cm und Rüden 51 - 58 cm

  • Gewicht: Hündinnen 16 - 25 kg und Rüden 25 - 32 kg

  • Charakter: Intelligent, wachsam, ausgeglichen, wenig streitsüchtig

  • Erziehung und Haltung: Ausdauernd & sehr aktiv, familienfreundlich

  • Krankheiten: MRD1-Defekt, Merle-Merle-Verpaarung

  • Lebenserwartung: 12 - 15 Jahre

Was ist ein Australian Shepherd? Er wird auch als Aussie bezeichnet, da er ursprünglich aus Australien stammt. Die erste Zucht dieser Rasse kommt aber aus Arizona, USA. Eingewanderte Schäfer nutzten diese Hunde zum Hüten und Treiben ihrer Schafe. Er mag es am liebsten im Grünen, deshalb ist er als Stadthund ungeeignet, er kann aber auch als Familienhund gehalten werden. Trotzdem muss er viel beschäftigt und ausgelastet werden. Um Ihnen diese Rasse noch näher zu bringen, haben wir für Sie die grundlegenden und wichtigsten Eigenschaften dazu zusammengefasst.

Wie sieht ein Australian Shepherd aus? Von Blue Merle bis Red Tri

Ihr langes Fell kann verschiedene Farben haben. Am häufigsten ist die Kombination aus schwarz, weiß und braun, auch Black Tri genannt. Als Red Tri bezeichnet man die Farbkombination aus braun/rot und weiß. Bei den meisten Australian Shepherds ist die Fellfarbe auf der Unterseite bzw. dem Bauch bis hin zum Hals und von der Schnauze zur Stirn weiß. Das mittellange oder mäßig grobe Haar ist sehr untypisch für einen Vierbeiner. Dennoch bringt es für den Hund auch Vorteile. Denn die untypische Haarlänge macht das gesamte Fell wetterbeständig und er ist besser vor Kälte und Nässe geschützt.

Außerdem gibt es gemischte Fellfarben, die immer die Grundfarbe weiß haben. Zum einen gibt es die Farbe Blue Merle. Bei dieser Variante ist das weiße Fell mit schwarzen Flecken versehen, das durch leichte Grautöne zu weiß übergeht und dadurch leicht bläulich wirken kann. Zum anderen kann der Aussie den Farbverlauf Red Merle haben. Genauso wie bei Blue Merle, ist bei dieser Variante das Fell gefleckt. Statt den schwarzen Flecken, ist bei Red Merle das Fell mit braun oder leicht rötlichen Farbtönen versehen.

Das macht den Körperbau und das Aussehen so besonders

Australian Shepherd Widerristhöhe

Diese Rasse gehört zu den mittelgroßen Hunderassen. Australian Shepherds können bis zu 58 cm groß bzw. lang werden. Jedoch unterscheiden sich die Größen bei den männlichen und weiblichen Tieren. Rüden haben in der Regel eine Größe von 51 cm bis 58 cm. Hündinnen sind etwas kleiner,  fangen bei 46 cm Körperlänge an und ausgewachsen sind sie bei 53 cm.

Eine Besonderheit dieser Rasse sind die Augen. Es kann vorkommen, dass die Rasse verschiedene Augenfarben hat. Der Australische Schäferhund wird auch als Hund mit den Geisteraugen bezeichnet.

Zudem haben diese Vierbeiner einen guten Muskelbau und einen etwas langen Körper, was sie stark und ausdauernd macht. Durch den starken Knochenbau sind die Hunde in der freien Natur besser vor Verletzungen geschützt, wenn sie sich beispielweise in unebener Umgebung befinden.

Wie alt werden Australian Shepherds?

Die Lebensdauer variiert zwischen 12 und 15 Jahren, je nachdem, wie gesund und fit sie sind. Um dieser Rasse ein langes und angenehmes Leben zu ermöglichen, sollten Sie gut auf eine ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung achten. Es ist auch wichtig, dass Sie ihn gut pflegen und bei Anzeichen von körperlichen oder geistigen Veränderungen einen Tierarzt aufsuchen. Haben Sie immer ein Auge auf Ihr Haustier, so hat der Australian Shepherd eine höhere Lebenserwartung und kann ein frohes Leben führen.

Der Charakter und das Wesen des Aussies

Der australische Schäferhund ist ein intelligenter Arbeitshund, der eine gute Ausdauer von Natur aus besitzt. Zudem kann er perfekt als Hütehund eingesetzt werden, da er hoch konzentriert ist und immer mitdenkt. Er kann selbst Dinge erlernen, da er viel beobachtet und aufmerksam ist. Deshalb nutzt er schnell Unachtsamkeiten und Fehler seines Hundehalters zu seinen Gunsten aus. Durch seine ausgeglichene Art, ist er leicht als Haustier zu halten und ist daher auch als Familienhund geeignet. Da der australische Schäferhund weniger Streitsüchtig ist, bellt er selten fremde Tiere an. Hunde haben eine feine Nase - das ist bekannt. Doch Shepherds können Ihren Geruchssinn noch besser einsetzen.

Einen kurzen Überblick über den Australian Shepherd und seinen Charakter:

  • Familienfreundlich
  • Sehr ausgeglichen
  • Wenig streitsüchtig
  • Wachsam
  • Intelligent
  • Hat eine gute Ausdauer

Australian Shepherds können auch Menschenleben retten

Sie sind für ihre Intelligenz und ihren stark ausgeprägten Geruchssinn bekannt. Darum wird die Rasse auch als Spürhund von der Polizei oder der Bergrettung eingesetzt, um beispielweise vermisste Personen aufzuspüren. Spezielle Lawinenhunde sind ausgebildet, verschüttete Personen zu suchen, um eine schnellstmögliche Rettung durchführen zu können.

Aussies können nicht nur Leben retten. Sie werden auch als Fährtenhund für die Suche von zur Fahndung ausgesetzten Personen benutzt, um Flüchtige schneller und präziser aufspüren zu können. Zum anderen werden Sie als Drogenhund für das Aufspüren von Rauschgift in PKWs oder LKWs eingesetzt.

 

Die Erziehung ist wichtig - viel Ausdauer und Beschäftigung

Sie sollten wissen, dass Aussies nicht gerne gekuschelt werden wollen. Darum sollten Sie selbst und Ihre Kinder darauf achten, ihn lieber in der Natur zu beschäftigen und mit Ihm Sport treiben. Viel Beschäftigung ist wichtig, da es intelligente Hunde sind und sie nur lernen können, wenn sie auch gefordert werden und ihre Ausdauer ausgenutzt wird.

Zwei Blue Merle Australian Shepherds.

Daher sollten Sie als Hundebesitzer sportlich aktiv sein, denn so können sie ganz einfach bei Ihren Sportarten, wie Joggen oder Fahrradfahren, Ihren Hund mitnehmen und trainieren somit auch seine Ausdauer.

Diese Sportarten reichen aber nicht aus. Zusätzlich sollten sie mit Ihrem Aussie Hundesportarten ausüben. Am besten eignen sich die Aktivitäten Agility und Obedience. Sie sollten aber bedenken, wenn sie bis zur Anschaffung eines australischen Schäferhundes gar nicht oder wenig sportlich aktiv sind, dass Sie Ihren Hund trotz eigener sportlicher Umstellung, wahrscheinlich nicht auslasten können.

Die Ernährung: Keine Probleme mit Übergewicht

Viele Hunde neigen zu Übergewicht, da Sie zu wenig Bewegung haben. Beim Australian Shepherd müssen Sie sich dabei keine Gedanken machen. Denn durch seine hohe Ausdauer und ausreichender Bewegung neigt er nicht zur Fettansammlung. Zudem braucht er nicht viel zu fressen, es ist aber dennoch wichtig, dass Sie Ihrem Hund hochwertiges Futter bereitstellen.

AktivitätBeispiele gegen Übergewicht
Optimale Fütterung

Futterration abwiegen oder Messbecher benutzen

Leckerlies nur in Maßen und vom Futter abziehen

Passendes Hundefutter kaufen

Nur Sie als Hundebesitzer füttern

Sport & Bewegung

Hundesportarten treiben wie z. B. Agility oder Obedience

Täglich Gassi gehen

Weitere Maßnahmen

Futter durch Spiele erarbeiten lassen (z. B. Futterball)

Wiegen Sie regelmäßig Ihren Vierbeiner und tasten Sie die Rippen nach Speck ab

Empfehlenswert ist ein Hundefutter, das speziell für Leistung und Ausdauer optimiert ist. Passen Sie aber bei der Fütterung der Welpen auf. Diese sollten kein Erwachsenenfutter bekommen, da die Jungen sonst zu schnell wachsen, was im Laufe des Wachstums zu Gelenkproblemen führen kann. Für Welpen gibt es spezielles Futter, was die Entwicklung und den gesunden Knochenbau fördert.

Dieses Futter ist für Ihren Aussie geeignet

Die Pflege ist wichtig: Regelmäßig Zähne putzen

Diese Rasse ist pflegeleicht, der Aufwand lässt sich von leicht bis mittel beschreiben. Sie können das Fell zur oberflächlichen Reinugung einfach abbürsten. Daher muss das Fell nicht nach jedem Waldsparziergang gewaschen werden. Ebenso wichtig ist es, dass die Zähne des Australian Shepherds regelmäßig geputzt werden. Genauso wie beim Menschen bildet sich schnell Zahnstein, dies sollte verhindert werden. Um vorzubeugen, dass keine Zahnfleischverletzungen entstehen, sollten Sie Ihren Hund mit Trockenfutter füttern. Diese Art von Hundefutter ist perfekt für diejenigen Hunderassen geeignet, die schnell Zahnprobleme bekommen. Durch das Trockenfutter wird der Zahn abgerieben und Zahnstein kann sich schwieriger bilden.

Beachten Sie das regelmäßige Zähneputzen nicht, dann es zu Folgen kommen:

  • Bei Zahnschmerzen oder bei Zahnfleischentzündungen kann der Hund das Fressen verweigern.
  • Es können Bakterien durch kleine Wunden im Maul gelangen und zu Organerkrankungen führen.

Für die Zahnpflege können Sie Ihrem Aussie zusätzlich Kausnacks anbieten. Ebenso können Sie ihn Knochen abnagen lassen. Wichtig ist dabei, dass der Knochen roh und nicht gekocht ist, da sonst gefährliche Verletzungen entstehen können.

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Der MRD1-Effekt: Eine rassentypische Krankheit

Die Krankheit, die am häufigsten bei dieser Rasse auftritt, ist der MRD1-Defekt. Durch diesen Gen-Defekt kommt es zur mangelnden oder fehlenden Synthese des P-Glykoproteins. Als Folge dieses Fehlers kann das Tier überempfindlich auf Arzneimittel reagieren. Der MRD1-Defekt ist vererbbar. Border Collies, die zu den näheren Verwandten gehören, haben diese Krankheit über Jahrzehnte verbreitet, bis Sie auch auf die australischen Schäferhunde übergingen.

Eine weitere rassentypische Krankheit ist die Merle-Merle-Verpaarung. In Deutschland und in Österreich ist es verboten, Australian Shepherds mit der Blue-Merle oder der Red-Merle-Verfärbung zu verpaaren. Denn als Folge kann es zu Sehbehinderungen und Taubheit führen. Die Blue-Merle-Färbung ist an den unregelmäßigen oder zerrissenen schwarzen Flecken im Fell zu erkennen, die Red-Merle an den brauen bis rötlichen Flecken.

Australian Shepherd Widerristhöhe

Zudem kommt es häufig vor, dass bei Welpen die genetisch bedingte Krankheit NBT (natural bobtail = natürlich angeborene Stummelrute) ausbricht. Diese werden dann mit einer Stummelrute oder gar ohne Rute geboren. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass bei jedem Wurf mindestens ein Welpe mit verstümmelter Rute geboren wird. Die Aussies haben durch diese Krankheit keine Nachteile, sie können ein ganz normales Leben führen. Jedoch können sie dann mit ihrer Rute nicht mehr so gut kommunizieren.

Wissenswertes, was Sie über Australian Shepherds wissen sollten

  • Durch ihr mittellanges und wetterbeständiges Haar, sind sie im Sommer vor großer Hitze und Sonnenbrand geschützt und im Winter hält das lange Fell den Körper schön warm.
  • Aussies können nicht lange alleine bleiben, sie brauchen Gesellschaft und viel Beschäftigung, ansonsten werden sie mit der Zeit unglücklich und verlieren den Spaß an Ihren alltäglichen Aufgaben wie hüten, treiben und beschützen.
  • Der Australian Shepherd stammt, wie der Name schon sagt, ursprünglich aus Australien. Im Jahre 1957 haben Einwanderer diese Rasse nach Arizona (USA) eingeführt. Dort entstand dann auch die erste Zucht.
  • Was kostet mich dieser Vierbeiner? Der Preis bei der Anschaffung liegt bei ca. 1000 €. Wir raten Ihnen zu einem anerkannten Züchter. Dort ist die Gefahr nicht so groß, dass der Hund nicht ersichtliche Verletzungen oder Krankheiten hat.

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