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Borreliose beim Hund: Informationen über Symptome, Verlauf und Maßnahmen

Sobald die Temperaturen im Frühjahr wieder steigen, sollten liebende Hundehalter ihre Vierbeiner schützen. Ab diesem Zeitpunkt besteht wie jedes Jahr die Gefahr für Zeckenbisse und mit diesen können schlimme Krankheiten wie die Borreliose übertragen werden. Ein wirksamer Schutz ist ratsam, weil die Infektion schwierig zu erkennen und die Behandlung nicht immer erfolgreich ist. Was können Sie gegen Borreliose beim Hund und andere Erkrankungen durch Zecken tun?

Folgende Themen werden in diesem Ratgeberartikel behandelt:

  • Was ist Borreliose beim Hund und wie macht sie sich bemerkbar?
    Wir haben für Sie die wichtigsten Symptome zusammengefasst:  Mehr lesen

  • Wie gefährlich ist Borreliose für den Hund?
    Unbehandelt kann Borreliose einen langen Leidensweg bedeuten  Mehr lesen

  • Was sind Maßnahmen gegen einen Zeckenbiss und seine Folgen?
    In diesem Abschnitt erfahren Sie u.A., wie Sie einem Zeckenbiss vorbeugen können  Mehr lesen

  • Leitfaden für Schutzmaßnahmen gegen Zecken und die durch sie übertragene Borreliose
    Mit unserem Leitfaden sind Sie bestens über einen Zeckenbefall informiert:  Mehr lesen

 Was ist Borreliose beim Hund und wie macht sie sich bemerkbar?

Diese Krankheit wird durch einen Zeckenbiss bzw. Zeckenstich und ausschließlich durch die Spinnentiere weitergegeben. Ein infizierter Hund kann Borreliose nicht an einen anderen Hund oder an einen Menschen übertragen. Es ist eine bakterielle Infektion, die sich zunächst durch keinerlei äußerliche Symptome zeigt. Sie entwickelt sich schleichend, ruft Entzündungen im gesamten Körper hervor und kann Organe oder das Nervensystem schädigen. Borreliose geht mit folgenden Verhaltensauffälligkeiten einher, die auch auf andere Krankheiten wie Arthrose oder Rheuma zutreffen können:Borreliose wird durch Zecken übertragen

  • Schmerzen
  • Bewegungsunlust
  • Beschwerden an den Gelenken
  • Fieber


Darüber hinaus kann die Borreliose-Infektion beim Hund über Monate hinweg ohne erkennbare Symptome verlaufen. Einige Infizierte entwickeln sogar überhaupt keine Krankheit, obgleich sich der Erreger in ihrem Organismus befindet. Aus diesem Grund ist es mitunter nicht einfach zu klären, ob die Krankheitssymptome davon oder von einer anderen Krankheit herrühren. Dies ist aber wichtig, damit der Tierarzt die richtige Therapie verordnen kann. Er wird nach dem Ausschlussprinzip vorgehen und andere mögliche Krankheiten abprüfen, um einen eindeutigen Befund zu erhalten.

Hinweis: Über eine Blutuntersuchung oder einen Schnelltest ist zu erkennen, ob beim Hund eine Infektion mit Borreliose vorliegt. Das Borrelien-PCR ist ein molekularbiologischer Schnelltest. PCR steht dabei für Polymerase Chain Reaction. Dafür wird Hautgewebe oder Gelenkflüssigkeit an den Stellen entnommen, in denen Erreger enthalten sind. Diese kann der Tierarzt durch entzündete Hautstellen oder geschwollene Gelenke identifizieren.

Zusammengefasst - Bei diesen Symptomen sollten Sie mit Ihrem vierbeinigen Freund zu einem Veterinär gehen:

  • Er kommt nach längerem Liegen nur unter großer Anstrengung hoch.
  • Nach dem Liegen humpelt er noch einige Zeit, als hätte er steife Gelenke.
  • Er hat Fieber und seine Lymphknoten sind geschwollen.
  • Der Hund wirkt antriebslos und weniger lebenslustig.
  • Seine großen Gelenke sind angeschwollen oder fühlen sich warm an. Dazu gehören Ellenbogen- und Kniegelenk sowie der Bereich der Pfoten.

Wie gefährlich ist Borreliose für den Hund?

Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, lässt sie sich relativ gut therapieren. Eine Borreliose-Therapie beim Hund sieht vor, dass er spezielle Antibiotika erhält. Ergänzt werden diese oftmals durch entzündungshemmende Schmerzmittel und Vitamin-Präparate. Die Problematik ist jedoch, dass durch den schleichenden Krankheitsverlaufs viele Hundehalter erst ziemlich spät erkennen, dass ihr vierbeiniger Freund krank ist. Hinzukommt, dass die charakteristischen Symptome auch auf viele anderen Krankheiten wie Arthrose und Hüftdysplasie zutreffen. Die meisten führen diese deshalb nicht sofort auf einen Zeckenstich zurück. Bleibt die Borreliose beim Hund jedoch unbehandelt, kann dies einen langen, schmerzhaften Leidensweg für ihn bedeuten. Dies kann ebenfalls geschehen, wenn der Hund die Borreliose-Therapie zu spät erhält. Haben sich die Bakterien erst einmal im Körper eingenistet, sind sie für Antibiotika unerreichbar. In beiden Fällen kann die Erkrankung chronisch werden und dauerhafte Probleme verursachen. Und selbst wenn die Krankheit erfolgreich überstanden ist, bleibt das Risiko einer erneuten Erkrankung. Denn immun kann der Hund dagegen nicht werden. Er kann sich jederzeit wieder damit infizieren.

Tipp: Achten Sie in der Zeckenzeit umsichtig darauf, wenn Ihr vierbeiniger Liebling sein Verhalten ändert. Vor allem, wenn Sie bei ihm eine oder mehrere festsitzende Zecken entfernt haben, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam. Auch kann es passieren, dass Ihr Hund zunächst Symptome zeigt und dann wieder keine. Eine symptomlose Zeit ist zwischendurch für den Verlauf dieser Krankheit typisch.

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Was sind Maßnahmen gegen einen Zeckenbiss und seine Folgen?

Umgangssprachlich spricht man davon, dass eine Zecke beißt und im Umkehrschluss von einem Zeckenbiss. Allerdings ist dies nicht richtig. Das Spinnentier sticht durch die Haut, um Blut über seinen Stechrüssel einzusaugen. Im Speichel der Zecke befinden sich gerinnungshemmende Substanzen und ein Betäubungsmittel. Weiterhin überträgt sie darüber Krankheitserreger zum Beispiel FSME-Viren, Babesien und Borreliose-Bakterien. Experten empfehlen daher, den Hund mit entsprechenden Mitteln vor einem Zeckenstich zu schützen. Dies ist unter anderem über Spot-on-Präparate, Zeckenhalsbänder und Hausmittel wie Thymianöl sowie andere ätherische Öle möglich. Allerdings ist deren Wirkung nicht hundertprozentig zuverlässig, weshalb Sie Ihren Hund in der Zeckenzeit vom späten Frühjahr bis in den Herbst hinein regelmäßig absuchen sollten. Dies gilt vor allem in Risikogebieten, in denen eine große Anzahl Zecken vorkommt und die Borreliose weit verbreitet ist. Da sich Tiere und Menschen über einen Zeckenstich mit verschiedenen Krankheiten infizieren können, ist es in jedem Fall sinnvoll, den vierbeinigen Freund und sich selbst zu schützen.
Mit Spot-On Produkten können Sie Ihren Hund vor einem Zeckenbiss schützenDies ist des Weiteren über eine Borreliose-Impfung möglich, die es für den Hund, aber nicht für den Menschen gibt. Viele Veterinäre raten zu dem Impfschutz, weil in Deutschland im Durchschnitt jede dritte Zecke die Infektion übertragen kann. Die Schutzimpfung wirkt nicht allein im Hund, sondern auch im Spinnentier. Sie sorgt dafür, dass sich Antikörper gegen die Borreliose-Bakterien bilden, die im Impfstoff enthalten sind. Je mehr unterschiedliche Bakterienstämme dieser umfasst, desto größer ist der Borreliose-Schutz. Die Antikörper gelangen in den Organismus der Zecke, wenn diese zugestochen und zu saugen begonnen hat. Über das Hundeblut werden sie in den Darm befördert, wo sie die Bakterien bewegungsunfähig machen.
Um Ihren Hund vor Borreliose durch die Impfung zu schützen, muss er mindestens 12 Wochen alt sein. Er erhält zunächst zwei Impfungen im Abstand von einigen Wochen und eine Auffrischung im ersten Impfjahr. Anschließend sollte der Tierarzt den Schutz jährlich auffrischen. Der optimale Zeitpunkt dafür liegt im Frühjahr, bevor die Zeckensaison beginnt. Im Allgemeinen können Sie Ihren Hund aber jederzeit damit vor der Borreliose-Infektion schützen lassen. Ausgenommen ist die Zeckensaison. In dieser Zeit ist von einer Impfung abzuraten, weil sich Ihr vierbeiniger Freund bereits mit der Krankheit angesteckt haben könnte. Wird er geimpft, kann sie ausbrechen oder sich verschlimmern.
Viele Experten raten zu dieser Impfung, weil eine Behandlung der Krankheit zwar möglich ist, diese aber nicht unbedingt erfolgreich sein muss. Dies liegt daran, dass sie schwer zu diagnostizieren ist und Bakterien auch nach einer Antibiotika-Therapie im Hundeorganismus verbleiben können. Es gibt aber ebenso Gegner der Impfung, da es wie bei jeder Impfung zu Nebenwirkungen und weiteren Problemen kommen kann. Lassen Sie sich in jedem Fall vom Tierarzt beraten und fragen Sie nach, gegen welche Erreger der Impfstoff wirkt. Es gibt verschiedene Borreliose-Bakterien, sodass ein sinnvoller Impfschutz möglichst viele davon abdecken sollte.

Hinweis: Die Borrelien befinden sich im Mitteldarm der Zecke und werden daher – anders als FSME - nicht sofort nach dem Stich übertragen. Dies dauert ungefähr 16 bis 24 Stunden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren vierbeinigen Freund nach dem Gassigehen gründlich absuchen und dies auch in den Stunden danach immer wieder tun. Krabbelnde und festsitzende Zecken sollten Sie sofort entfernen. So können Sie die Gefahr reduzieren, dass sich Ihr Hund mit Borreliose ansteckt.

Leitfaden für Schutzmaßnahmen gegen Zecken und die durch sie übertragene Borreliose

Zeckenbefall vermeiden!

  • Anti-Zeckenmittel einsetzen, damit die Zecken den Hund im Garten oder beim Gassigehen nicht befallen

Zeckenstich verhindern!

  • Hund nach jedem Gassigehen oder Aufenthalt im Freien absuchen, am Besten mehrfach in den folgenden Stunden

Symptome überwachen!

  • Nach Stich Zecke unverzüglich entfernen und Symptome für eine mögliche Infektion überwachen

Therapie!

  • Bei Symptomen Tierarzt aufsuchen, damit Borrelioseinfektion festgestellt und Therapie eingeleitet werden kann

Überwachen des gesunden Hundes!

  • nach erfolgreicher Behandlung können Erreger im Organismus verbleiben und die Krankheit kann erneut ausbrechen
  • dann ist eine weitere Borreliose-Therapie notwendig

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