Trockenes Hundefutter zeichnet sich prinzipiell durch eine lange Haltbarkeit aus. Aber was tun, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten ist? Irrtümlicherweise denken viele Menschen, das Hundefutter sei nach Ablauf des MHD umgehend verdorben. Dies ist in der Regel nicht der Fall, vorausgesetzt das Hundefutter wurde stets ordnungsgemäß gelagert.

Ordnungsgemäß bedeutet, dass der Lagerplatz kühl, trocken, dunkel und fern von Fremdgerüchen sein sollte. „Kühl“ ist relativ und soll nicht bedeuten, dass Trockenfutter in den Kühlschrank gehört. (mind. +11 Grad)

Ein Geruchstest an abgelaufenem Hundefutter verrät Ihnen schnell, ob enthaltene Fette ranzig sind. Im Zweifelsfall sollten Sie von einer Fütterung des Hundefutters nach Ablauf des MHD absehen.

Nährstoffe im Hundefutter nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums

Nach und nach werden gewisse Nährstoffe im Hundefutter abgebaut. In der Rezeptur des Hundefutters wurde dies bereits in Form von Sicherheitszuschlägen einkalkuliert. Sämtliche Nährstoffe sind in in der originalverpackten und ungeöffneten Ware während der Mindesthaltbarkeit in ausreichender Menge enthalten. Eine unbeabsichtigte Überversorgung müssen Sie nicht befürchten – um eine Überdosierung herbeizuführen, werden deutlich größere Mengen benötigt.

Nach Ablauf des MHD können ernährungsphysiologische Zusatzstoffe wie z. B. Vitamine unter Umständen nicht mehr in der Menge enthalten sein, wie sie in der Deklaration ausgezeichnet wurden. Der Hersteller kann die deklarierte Menge an Nährstoffen somit nach Ablauf des MHD nicht mehr garantieren.

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Trockenes Hundefutter zeichnet sich prinzipiell durch eine lange Haltbarkeit au

Korrekte Lagerung von Hundefutter & die Funktionen der Futterverpackung

Das Äußere der Verpackung soll den Käufer des Produktes informieren. Die eigentliche Funktion liegt allerdings im Schutz und soll dazu dienen, das enthaltene Hundefutter möglichst im ursprünglichen Zustand an den Kunden weiterzugeben sowie die jeweiligen Inhaltsstoffe bestmöglich zu bewahren.

Das auf Trockenfutter angegebene MHD bezieht sich grundsätzlich auf das originalverschlossene Produkt. Eventuelle Qualitätsmängel, die sich nach der Öffnung ergeben, können deshalb nicht beanstandet werden. Sobald die Verpackung geöffnet wurde, liegt die Verantwortung für die weitere Aufbewahrung und Verfütterung bei Ihnen.

Wenn Nassfutter nicht innerhalb eines Tages verbraucht werden kann, muss es im Kühlschrank gelagert werden. Von einer Fütterung des Nassfutters im kalten Zustand sollte jedoch abgesehen werden.

Besonders kritisch ist die Aufbewahrung von Frischfleisch. Dieses wird beim sogenannten Barfen (BARF = Born-Again Raw Feeders = wiedergeborene Rohfütterer) verfüttert. Schnell haften Bakterien daran, die Hunden mit sensiblem Immun- bzw. Verdauungssystem schnell Schwierigkeiten bereiten können.

Auch wenn die Lagerung von Trockenfutter relativ einfach zu handhaben ist – achten Sie auf sachgemäße Lagerungsbedingungen. Die besten Qualitätsvoraussetzungen beim Hersteller des Hundefutters nützen nichts, wenn das Futter offen und unsachgemäß gelagert wird. So können sich z. B. Milben & Motten ungehindert verbreiten. Futtermilben beispielsweise können Ihrem Hund einige Probleme bereiten, da sie Allergien bzw. Unverträglichkeiten hervorrufen können. Selbst wenn man die geöffneten Futtersäcke umschlägt – das Aroma kann entweichen und die Vorratsschädlinge können leicht eindringen.

Umso besser, dass die Großgebinde von JOSERA über einen praktischen Reißverschluss verfügen. Das Umfüllen in spezielle Futtertonnen ist somit nicht notwendig. Das Hundefutter kann spielend leicht entnommen werden und der Sack lässt sich durch den Reißverschluss optimal wiederverschließen. Das Aroma entweicht nicht und Sie können die Qualität des Hundefutters erhalten. Die Gefahr des Eindringens von Schädlingen wird minimiert.

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