Ohrenentzündung beim Hund: 5 hilfreiche Tipps für Ihren Vierbeiner

Kratzt sich Ihr Hund häufig am Ohr, wirkt unruhig und neigt zu einer schiefen Kopfstellung? Dann könnte es sein, dass Ihr Schützling unter einer Ohrenentzündung leidet. Als Hundebesitzer liegt Ihnen das Wohl Ihres Vierbeines natürlich am Herzen. Umso schlimmer, wenn es diesem dann nicht gut geht! Eines gleich vorab: Ohrenentzündungen beim Hund sind keine Seltenheit. Sie zählen zu den häufigsten Beschwerden, unter denen Hunde leiden.

Dennoch sollten Sie ernst genommen und professionell behandelt werden, damit Ihr Haustier schnellstmöglich gesund wird. Eine Ohrenentzündung beim Hund kann verschiedene Ursachen und Behandlungsabläufe haben. Im Folgenden erfahren Sie, woran Sie eine Ohrenentzündung erkennen, welche Ursachen eine Entzündung auslösen und was Sie aktiv für die Gesundheit Ihres Hundes tun können.

Wissen ist Macht – Wissenswertes über Ohrenentzündungen beim Hund

Sind Sie unsicher, ob Ihr Hund unter einer Ohrenentzündung leidet? Dann wird es Zeit, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Je mehr Sie über die Gesundheit und Krankheit Ihres Hundes wissen, desto besser können Sie reagieren und die Heilung Ihres Vierbeiners unterstützen.

Eine Entzündung kann in jedem der drei Bereiche auftreten, wobei das äußere Ohr besonders anfällig für Entzündungen ist. Ist dieser Teil des Ohres betroffen, sprechen Tierärzte von einer Otitis externa – die häufigste aller Ohrenentzündungen beim Hund. Die Mittelohrentzündung wird Otitis media genannt. Die Otitis interna definiert eine Entzündung des Innenohres. Aufgrund der Größe des Mittelohres können verschiedene Entzündungsorte auftreten, die der Tierarzt jedoch mittels eines Otoskops sehen kann.

Die Symptome einer Ohrenentzündung beim Hund

Wenn Sie diese oder ähnliche Symptome bei Ihrem Hund erkennen, sollten Sie Ihren Hund bei Ihrem Tierarzt vorstellig machen.

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Wenn Sie diese oder ähnliche Symptome bei Ihrem Hund erkennen, sollten Sie Ihren Hund bei Ihrem Tierarzt vorstellig machen.

Was verursacht eine Ohrenentzündung beim Hund?

Zu den Faktoren, die eine Otitis beim Hund auslösen gehören u. a.:

  • Bakterien, Pilze, Parasiten
  • Viren
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Anatomische Gegebenheiten (verengte Gehörgänge, übermäßige Talgbildung, überdurchschnittlicher Haarwuchs im Ohr)
  • Fremdkörper (Sand, Schlamm etc.)
  • Organische Probleme mit den Nieren oder der Leber
  • Unausgeprägte Schutzfunktionen des Magen-Darm-Systems

Erste-Hilfe-Maßnahmen – So schützen Sie Ihren Hund während einer Ohrenentzündung

Der Verdacht auf eine Ohrenentzündung steht im Raum. Viele Symptome treffen auf Ihren Hund zu. Wie geht es nun weiter? Zuallererst empfehlen wir Ihnen einen Termin bei Ihrem Tierarzt auszumachen. Die endgültige Diagnose kann nur durch einen veterinären Experten gestellt werden und solange heißt es: Ruhe bewahren. Falls sich Ihr Hund bereits die Ohren wund oder sogar blutig gekratzt hat, sollten Sie ihm (wenn vorhanden) eine Halskrause bzw. einen Kragenschutz umbinden. Dieser sänftigt den Juckreiz Ihres Hundes zwar nicht, bewahrt ihn aber davor seine Ohren weiter zu verletzen.

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Haben Sie den Verdacht, dass das Ohr Ihres Tieres dreckig ist und die Selbstreinigung Ihres Hundes nicht ausreicht? In diesem Fall können Sie vorsichtig versuchen, mit einem warmen, feuchten, fussellosen Baumwolltuch über die innere Ohrmuschel zu fahren. Spezielle Ohrreinigungsmittel für Hunde verwenden Sie lieber nicht, bevor Sie eine Diagnose durch Ihren Tierarzt bekommen. Zuallererst gilt es, die Ursache der Ohrenentzündung Ihres Hundes zu ermitteln. Je nach Ursache können verschiedene Therapien durchgeführt werden.

Mithilfe eines Otoskops stellt Ihr Tierarzt den Entzündungsort bei Ihrem Hund fest. Handelt es sich bei der Ursache der Entzündung um einen Befall von Pilzen, Parasiten, Bakterien oder Viren, werden diese gezielt mit schulmedizinischen Präparaten behandelt. In den meisten Fällen wird eine Ohrenspülung durchgeführt sowie eine antibiotische Behandlung mittels Salben, Tropfen oder Tabletten empfohlen. Darüber hinaus entfernt Ihr Tierarzt störende Fremdkörper und verabreicht Ihrem Hund eine Salbe gegen den Juckreiz.

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Zuallererst empfehlen wir Ihnen einen Termin bei Ihrem Tierarzt auszumachen

Die Folgen unbeachteter Ohrenentzündungen beim Hund

Eine Otitis interna – die Entzündung des Innenohres - kann entstehen, wenn eine Ohrenentzündung beim Hund unbehandelt bleibt und sich vom äußeren Ohr über das Mittelohr bis hin zum Innenohr ausbreitet. Dieser vorgedrungene Entzündungsprozess kann für das Gehör Ihres Hundes schwerwiegende Folgen haben, wie:

  • Komplizierte Behandlungsverläufe
  • Operative Eingriffe
  • Gefahren für umgebende Nerven
  • Taubheitsrisiko

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund unter einer Ohrenentzündung leidet, bitten Sie den Tierarzt Ihres Vertrauens um seine Hilfe.

Darm gut, alles gut – Achten Sie auf eine intakte Verdauung Ihres Hundes

Eine unentdeckte Unverträglichkeit oder Allergie, wie beispielsweise gegenüber Getreide, Laktose oder einer speziellen Fleischsorte, geht nicht selten mit der häufigsten Art der Ohrenentzündung – der Otitis externa –einher.

Leidet ihr Vierbeiner unter einer Futterunverträglichkeit, treten üblicherweise weitere Symptome (z. B. Verdauungsprobleme) auf. Eine eindeutige Diagnose, auf welchen Futterbestandteil Ihr Liebling reagiert, ist in der Regel mit einer Eliminations- oder Ausschlussdiät verbunden und sollte tierärztlich begleitet werden. Möchten Sie im ersten Schritt selbst aktiv werden, kann sich die Umstellung auf ein getreidefreies Hundefutter mit ausgewählten Proteinquellen lohnen.