Stand: 17.06.2020

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 beunruhigt uns Menschen aktuell weltweit wie kein zweites Thema. Die Regierungen wollen durch nie dagewesene Maßnahmen eine Ausbreitung von COVID-19 verlangsamen. An oberster Stelle steht momentan die Gesundheit eines Jeden. Vor allem die bemerkenswerte Ausbreitungsgeschwindigkeit und die hohe Sterblichkeitsrate bei älteren Menschen sollte Warnung genug sein, um sich näher mit dem Coronavirus zu befassen.

Aber was ist mit den Haustieren? Im deutschsprachigen Raum gibt es viele Menschen, die Hunde oder Katzen besitzen. Insgesamt ca. 30 Millionen Tiere.

 

Wir möchten, dass Sie und Ihre Katze rund um das Coronavirus aufgeklärt sind und mit dieser außergewöhnlichen Situation angemessen umzugehen wissen. Darum geben wir Ihnen in diesem Artikel Antworten auf folgende Fragen:

  1. Kann ich meine Katze mit dem Coronavirus anstecken oder umgekehrt?
  2. Muss ich jetzt für meine Katze besondere Schutzmaßnahmen treffen?
  3. Was mache ich mit meiner Katze, wenn ich in häuslicher Quarantäne verbleiben muss?
  4. Darf ich in der aktuellen Lage mit meiner Katze zum Tierarzt?
  5. Was hat es mit dem felinen Coronavirus (FCoV) auf sich?

 

1. Kann ich meine Katze mit dem Coronavirus anstecken oder umgekehrt?

Voranschreitende Entwicklungen und Untersuchungen hinsichtlich der Übertragung des Coronavirus durch Katzen, erfordern eine Aktualisierung dieses Artikels.

Laut Friedrich Löffler Institut und einer chinesischen Studie zufolge lassen sich Katzen und Frettchen experimentell mit dem Covid-19 infizieren. Unter Versuchsbedingungen ist das Virus auch von Katze auf eine andere Katze übertragbar.

In einer weiteren Studie wurden nach dem Ausbruch des Coronavirus 102 Katzen (viele aus Wuhan) auf Antikörper gegen das Covid-19 untersucht. Bei 11 Katzen schließt man durch die Entwicklung von Antikörpern auf eine durchlebte Infektion.

Ein Fall in New York, wo ein Tiger nach Entwicklung von Krankheitssymptomen positiv auf das Covid-19 getestet wurde, bestätigt die Versuchsergebnisse noch einmal. Der infizierte Tiger, sowie weitere Tiger des betroffenen Zoos zeigten milde Krankheitssymptome, wie trockenen Husten.

Nach aktuellem Stand gibt es jedoch keinen Beweis dafür, dass Katzen Menschen mit dem Covid-19 anstecken können. Die Haltung einer Samtpfote wurde somit auch nicht als Risikofaktor eingestuft.

Katzen sind zudem von felinen Coronaviren betroffen, die aber wiederrum dem Menschen nicht gefährlich werden können.

 

Coronavirus-Meldepflicht bei Haustieren Voraussichtlich wird es demnächst eine Meldepflicht für Corona-Infektionen bei Haustieren geben. Die Verordnung dazu soll Anfang Juli verabschiedet werden. Die Meldepflicht der Corona-Fälle bei Haustieren soll vor allem zu Forschungs-Zwecken in Kraft treten. So sollen, laut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, vor allem Haustiere aus Haushalten, in welchen es Corona-Infektionen gab, getestet werden. Fällt ein Test positiv aus, so wird dies der Weltorganisation für Tiergesundheit gemeldet.

 

2. Muss ich jetzt für meine Katze besondere Schutzmaßnahmen treffen?

Unabhängig vom Coronavirus ist eine gute Hygiene eine der besten Abwehrmaßnahmen gegen Infektionserreger aller Art, vor allem im Umgang mit Tieren.

Waschen Sie Ihre Hände häufig mit Wasser und Seife, insbesondere nach dem Aufenthalt in der Nähe von kranken Menschen oder nach dem Umgang mit Tieren, vor allem nach dem Entsorgen von Tierabfällen (Katzenstreu, Kot, Urin etc.).

Achten Sie auch auf eine angemessene Katzenpflege:

  • Eine Katzentoilette mehr als Katzen im Haus
  • Streu mindestens 5 cm hoch ins Katzenklo füllen
  • Die Katzentoilette sollte einen ruhigen Standort in Haus oder Wohnung haben
  • Reinigen Sie die Katzentoilette regelmäßig
  • Entfernen Sie Kot oder Urin, die es nicht in die Katzentoilette schaffen, umgehend

katzen-mögen-sauberkeit
Halten Sie den Schlafplatz Ihrer Katze sauber

 

3. Was mache ich mit meiner Katze, wenn ich in häuslicher Quarantäne verbleiben muss?

Wenn bei Ihnen als Tierhalter der Verdacht einer SARS-CoV-2Infektion besteht oder bereits eine gesicherte Diagnose vorliegt, ist es ratsam, alle möglichen Übertragungswege zu kontrollieren und auch den nahen Kontakt zu anderen Lebewesen, einschließlich Haustieren, einzuschränken.

Wenn niemand für die Zeit Ihrer Quarantäne für Sie und Ihre Katze einkaufen gehen kann: Legen Sie für sich und Ihr Haustier einen Vorrat an lebensnotwendigen Vorräten an, der 2 - 4 Wochen reicht. Dazu gehören natürlich auch Katzenfutter, Katzenstreu, sonstige Hygieneartikel oder Medikamente, die Ihre Samtpfote einnehmen muss.

Auch wenn Ihre Katze aktuell nicht von dieser Krankheit bedroht ist, sollten Sie für sich einen Aktionsplan für den Fall einer Notfallsituation erstellen. Selbst wenn Sie alle Hygienevorschriften einhalten, kann es sein, dass Sie sich mit COVID-19 anstecken.

Lassen Sie sich kostenfrei von unseren Futterexperten beraten!

Einfach Telefonnummer und Angaben zu Ihrem Tier hinterlassen, wir rufen gerne zurück.







* Pflichtfeld

4. Darf ich in der aktuellen Lage mit meiner Katze zum Tierarzt, falls sie krank wird?

Das kommt ganz darauf an, ob sie selbst krank bzw. in häuslicher Quarantäne sind. Wenn dem so ist und es sich um einen Notfall handelt, kontaktieren Sie Ihren Tierarzt und vereinbaren Sie eine anderweitige Transportmöglichkeit für Ihre Katze.

Wenn Ihre Katze während Ihrer Erkrankung eine Routineversorgung benötigt (jährliche Untersuchungen, Impfungen, Routineüberwachungen), bitten Sie Ihren Tierarzt um eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt, wenn Sie wieder gesund sind.

Weisen Sie Ihren Tierarzt in jedem Falle darauf hin, dass Sie krank sind oder waren, damit er wirksame Maßnahmen ergreifen kann, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. 

Sollten Sie nicht krank oder in häuslicher Quarantäne sein, empfiehlt es sich dennoch den Tierarzt zu kontaktieren, wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Samtpfote krank ist. Ggf. ist auch ein Hausbesuch oder ein Ratschlag über das Telefon möglich.

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5. Was hat es mit dem felinen Coronavirus (FCoV) auf sich?

Die infektiöse Peritonitis bei Katzen (FIP) ist eine Viruserkrankung, die aufgrund ihrer Aggressivität, zusammen mit anderen Komplikationen, eine hohe Sterblichkeit bei Katzen aufweist. Diese Krankheit tritt häufiger in Haushalten mit mehreren Katzen auf. Sie ist schwer zu diagnostizieren, zu kontrollieren und zu verhindern und kann bei Ausbrüchen innerhalb von Zuchtkatzen und Zwingern zu einer hohen Anzahl von Todesfällen führen.

Sie wird meist durch Viren in der Luft oder infizierten Fäkalien verbreitet. Das Virus kann auch von Menschen übertragen werden, die mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, oder kontaminierte Oberflächen berührt haben.

Die Symptome der FIP variieren je nach Virenstamm, dem Immunsystem der Katze und den betroffenen Organen. Es gibt zwei Formen, einmal die feuchte (effusive Form), die auf die Körperöffnungen abzielt, und die trockene (nicht effusive Form), die auf die verschiedenen Organe abzielt. Beide Formen gehen ineinander über und sind nicht starr abgegrenzt zu betrachten. In beiden Fällen leidet der äußerliche Zustand der Katze, wobei das Haarkleid rau und stumpf wird und die Katze zunehmend lethargisch und depressiv wird.

Die FIP folgt im Allgemeinen auf eine Infektion mit einem katzenartigen Coronavirus. Dieser hat nichts mit COVID-19 zu tun und ist für den Menschen ungefährlich.