Für manche ein Traum, für andere die herausfordernde Realität: Wenn die eigene Katze trächtig ist. Natürlich lieben wir die kleinen Kätzchen - doch nicht nur nach der Geburt gibt es einiges zu beachten, sondern auch davor. Wird Deine Katze Junge bekommen, solltest Du besonderes Augenmerk auf ihre Ernährung werfen. Denn die richtige Versorgung mit essenziellen Nährstoffen trägt dazu bei, dass die Kitten gesund und munter auf die Welt kommen. Wir haben Dir in diesem Ratgeber zusammengefasst, welches Futter für trächtige Katzen am besten ist. Wie das aussieht, ab wann trächtige Katzen mit speziellem Futter gefüttert werden müssen und wie die Rückkehr zum normalen Katzenfutter gelingt - all das findest Du hier.


Welches Futter ist am besten geeignet für trächtige Katzen?

Erwartet eine Katze Junge, hat sie einen besonders hohen Nährstoffbedarf. Sie muss nun nicht mehr nur sich selbst ernähren, sondern auch die kleinen Kätzchen, die in ihr wachsen. Daher benötigt sie mehr Energie und Nährstoffe. Mit einem darauf abgestimmten Alleinfuttermittel für trächtige Katzen kannst Du den erhöhten Bedarf Deiner Katze problemlos decken.

Das Futter für trächtige Katzen sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Es ist reich an Energie und Nährstoffen.
  • Es enthält alle nötigen Mengen- und Spurenelemente.
  • Es fördert die Darmaktivität.
  • Es ist hochwertig dank Zutaten von hoher Qualität.

Als Futter für trächtige Katzen eignet sich Kittenfutter wie Josera Kitten oder Josera Kitten grainfree sehr gut. Denn es ist hochwertig und enthält viel Protein, wichtige Amino- und Fettsäuren, Vitamine, Mengen- und Spurenelemente. Das Kittenfutter ist außerdem schmackhaft und leicht verdaulich. 

Pluspunkt: Außerdem eignet es sich aufgrund seiner Eigenschaften für säugende Katzen ebenfalls sehr gut. Du kannst es also weiterfüttern.

Expertentipp: Ist Deine Katze nicht nur tragend, sondern auch sensibel hinsichtlich ihrer Ernährung? Dann empfehlen wir Dir ein getreidefreies Alleinfuttermittel. Josera Kitten grainfree eignet sich zum Beispiel bestens als Futter für schwangere Katzen, die empfindlich auf Getreide als Zutat reagieren.


Von wann bis wann sollten schwangere Katzen Kittenfutter bekommen?

Nicht nur das Futter, auch die Fütterungsdauer spielt bei schwangeren Katzen eine Rolle. Denn die Tiger legen Fett- und Energiereservenbereits ab dem Zeitpunkt an, ab dem sie trächtig sind. Möchtest Du mit Deiner Katze züchten und sie demnächst decken lassen? Dann solltest Du direkt das Futter für sie umstellen.

 

Expertenhinweis Ist Deine Katze ungeplant schwanger geworden oder hast Du nicht gewusst, dass sie bereits tragend ist? Dann solltest Du das Katzenfutter ab sofort umstellen.

 

Ist ein Wurf geplant? Dann macht es durchaus Sinn, dass Du bereits auf Katzenfutter für trächtige Katzen umstellst, sobald sie rollig ist. So ist sie bereits an das neue Futter gewöhnt, sobald sie trächtig ist. Und Du stellst damit sicher, dass sie vom Anfang ihrer Trächtigkeit an alle nötigen Nährstoffe erhält.

 

Was ist, wenn die Kitten geboren sind? Auch nach der Geburt sollte die Katzenmama weiter spezielles Futter für Kitten fressen. Denn säugende Katzen haben einen ähnlich hohen Energie- und Nährstoffbedarf wie trächtige Tiere. Wie hoch dieser Bedarf ist, ist sowohl von der Katze selbst als auch von der Anzahl der Kitten abhängig. So braucht eine Mutter, die zwei bis vier Junge säugt, jeden Tag etwa das Doppelte an Energie und Nährstoffen, als sie normalerweise benötigt. Bei mehr als vier Kitten ist es 2,5-mal so viel.
Sobald die Jungen nicht mehr gesäugt werden, kannst Du wieder zu dem Futter wechseln, das Deine Katze vor der Trächtigkeit bekommen hat.

 

Rot getigerte, trächtige Katze legt sich auf die Seite mit erhobenem Kopf.
Die heranwachsenden Babys in ihrem Bauch muss die Katze ebenfalls mit Energie und Nährstoffen versorgen. Deshalb hat sie während der Trächtigkeit einen höheren Bedarf an beidem.


Wie viel Futter braucht eine trächtige Katze?

Eine trächtige Katze hat einen höheren Energiebedarf als eine, die keinen Nachwuchs erwartet. Und dieser steigt mit jeder Woche, die das Tier trächtig ist, etwa um 10 Prozent

Um Deiner schwangeren Katze die richtige Menge an Futter zu füttern, kannst Du auf zwei Arten vorgehen:

  1. Bedarf individuell jede Woche anpassen
  2. Über die gesamte Schwangerschaft etwa 50 Prozent mehr Kalorien füttern

Beide Varianten sorgen dafür, dass das schwangere Tier genügend Energie und Nährstoffe aufnimmt. Wenn Du unsicher bist, mit welcher Methode Du Deine trächtige Katze besser füttern solltest, wende Dich am besten an einen Tierarzt oder eine Tierärztin.

Egal, für welche Fütterungsmethode Du Dich entscheidest: Achten stets darauf, dass sich das Gewicht Deiner Katze in der Norm befindet. Um sicherzugehen, dass sie weder zu viel noch zu wenig Nahrung aufnimmt, solltest Du sie regelmäßig wiegen.

Expertenhinweis: Um die Menge des Futters für trächtige Katzen individuell zu berechnen, orientiere Dich zunächst am Kaloriengehalt des bisherigen Futtermittels. Die Angaben dazu findest Du auf der Verpackung. Auch beim Kittenfutter sind der jeweilige Kaloriengehalt sowie passende Tagesrationen angegeben. So kannst Du einfach die individuelle Menge errechnen.

Hat Deine Katze geworfen, ist ihr Energiebedarf immer noch sehr hoch. Es ist sinnvoll, sie während dieser Zeit ad libitum zu füttern. Das bedeutet, Du hältst den Napf immer gut mit Kittenfutter gefüllt, sodass die Katzenmutter so viel fressen kann, wie sie für nötig hält. Nur wenn sie ausreichend frisst, kann ihr Körper genug Milch für ihre Jungen bereitstellen und das, ohne dass die Katzenmama (zu) viel eigene Körpersubstanz mobilisieren muss. Das passiert nämlich, wenn die Futteraufnahme den Nährstoffbedarf nicht abdeckt. 

 

Josera Service für Hundezüchter

So viel sollten Katzen während der Trächtigkeit zunehmen

Eine trächtige Katze legt in der Regel pro Schwangerschaftswoche fünf Prozent Gewicht zu. Da eine Schwangerschaft etwa 9,5 Wochen dauert, wiegen Katzenmütter kurz vor der Geburt etwa 40 bis 50 Prozent mehr im Vergleich zu ihrem Ausgangsgewicht.

Achte immer darauf, dass Deine schwangere Katzen nicht mehr als die angegebene Menge zunimmt. Denn Übergewicht kann schwerwiegende Folgen haben:

  • allgemeine gesundheitliche Probleme wie Diabetes, Gelenkschmerzen, Atemprobleme und Lebererkrankungen
  • Komplikationen bei der Geburt

 

Expertenwissen: Hat eine Katze geworfen, verliert sie maximal die Hälfte des Gewichts, das sie während der Schwangerschaft zugenommen hat. Denn die angelegten Fettreserven benötigt die frischgebackene Katzenmutter, um ihren Nachwuchs ausreichend säugen zu können. Bis die Kitten von der Muttermilch entwöhnt sind und ausschließlich ein Alleinfuttermittel fressen, braucht die Katze diese Reserven nach und nach auf. Am Tag des Absetzens sollte sie wieder auf ihrem Idealgewicht angekommen sein.

 

Katzenbabys saugen an den Zitzen ihrer Mama.
Solange die Katzenmama ihre Babys mit Muttermilch versorgt, hat sie einen erhöhten Bedarf an Energie sowie Nährstoffen und darf weiterhin ein Futter fressen, das diesen deckt.


Wie sollte man das Futter für trächtige Katzen wechseln?

Es empfiehlt sich, die Ernährung schrittweise innerhalb von fünf bis sieben Tagen umzustellen:

  1. Tag 1: 25 Prozent Kittenfutter und 75 Prozent normales Futter
  2. Tag 2: 35 Prozent Kittenfutter und 65 Prozent normales Futter
  3. Tag 3: 50 Prozent Kittenfutter und 50 Prozent normales Futter
  4. Tag 4: 75 Prozent Kittenfutter und 25 Prozent normales Futter
  5. Tag 5: 85 Prozent Kittenfutter und 15 Prozent normales Futter
  6. Tag 6: 100 Prozent Kittenfutter

 

Solange die Katzenbabys ausschließlich Muttermilch bekommen, sollte die Katzenmama das energiereichere Kittenfutter fressen. Sobald die Zeit des Entwöhnens beginnt und die Kätzchen mehr und mehr feste Nahrung fressen, kannst Du das Futter für die Katzenmama wieder wechseln.

Auch das sollte schrittweise geschehen. Du kannst Dich dabei an den oben genannten Werten rückwärts orientieren. Wichtig ist, immer den Nährstoffbedarf der Katze weiter im Auge zu behalten. Wiegt sie zu wenig, dann darfst Du ruhig noch etwas länger Kittenfutter geben. Bei Unsicherheit fragst Du am besten einen Tierarzt oder eine Tierärztin.


Fazit: Das ist beim Füttern von trächtigen Katzen zu beachten

Schwangere und säugende Katzen haben einen erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf. Diesen kannst Du mithilfe von Kittenfutter decken, das besonders energiereich ist und alle wichtigen Nährstoffe enthält. Wieviel Du davon füttern solltesr, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Ein weiterer Vorteil von Kittenfutter als Futter für trächtige bzw. säugende Katzen: Interessieren sich die Katzenbabys für das Futter, dürfen sie gerne davon naschen. Schließlich ist es die Nahrung, die sie nach der Muttermilch bekommen. Somit gewöhnen sie sich schon einmal daran. Ist es so weit und die Kätzchen trinken nicht mehr bei der Katzenmama? Dann solltest Du dieser wieder ihr normales Katzenfutter geben. Wichtig: Stelle das Futter immer schrittweise um – sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.