Was? Wann? Wie viel? Wie oft? Stellen Sie sich als Katzenbesitzer diese Fragen in Bezug auf das Futter für Ihren vierbeinigen Liebling? Eine gesunde Ernährung ist schließlich eine Voraussetzung für ein langes, glückliches Katzenleben. Ist Ihre Samtpfote zudem sehr anspruchsvoll, möchten Sie sie auch zufrieden stellen. Daher beantworten wir Ihnen die Frage, wie die optimale Katzenernährung aussieht.


Gesunde Ernährung für Katzen – was ist wichtig?

Die optimale Katzenernährung ist im Grunde nicht schwer. Allerdings sollten Sie bei der Wahl des Futters beachten, ob Ihre Samtpfote ein Stubentiger oder ein Freigänger ist. Auch das Alter sowie eventuelle chronische Krankheiten spielen eine Rolle.

Im Allgemeinen sollte die Katzenernährung für gesunde Tieren folgende Nährstoffe beinhalten:

  • Eiweiß, ca. 35 Prozent
  • Fett, ca. 10 bis 20 Prozent
  • Vitamine
  • Ballaststoffe
  • Mineralstoffe

Frisch, nass oder trocken – was ist das richtige Katzenfutter?

Bei der Art des Futters will sicherlich auch Ihr vierbeiniger Liebling selbst mitreden. Es ist nämlich individuell unterschiedlich, ob eine Katze lieber Frisch-, Nass- oder Trockenfutter frisst. Dies ist zum einen davon abhängig, was sie als junge Katze nach der Muttermilch bekommen hat. Zum anderen liegt dies ebenso an ihrem persönlichen Geschmack. Wenn Sie das Tier beim Züchter oder aus dem Tierheim abholen, erhalten Sie meistens Tipps für die richtige Katzenernährung. Alternativ können Sie dies einfach durch Probieren herausfinden.

  • Wenn Sie frische Nahrung füttern möchten, müssen Sie das Futter aus rohem Fleisch, Gemüse und Supplementen wie Vitaminen und Mineralstoffen selbst zusammenstellen. Eine optimale Abstimmung ist wichtig, damit Ihr Vierbeiner mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt ist.
  • Bei Nassfutter handelt es sich um konservierte Katzenmahlzeiten, die aus unterschiedlichem Fleisch oder Fisch, verschiedenem Gemüse und Sauce, Gelee oder Paté bestehen. Diese sind in vakuumierten Dosen, Tütchen oder Schalen abgepackt. Dies stellt eine bequeme Fütterungsform dar.
  • Trockenfutter kann mit einer langen Haltbarkeit, einfachem Transport und einer leichten Portionierbarkeit überzeugen. Die getrockneten und gepressten Pellets enthalten verschiedene Inhaltsstoffe, die für die Samtpfoten lebenswichtig sind. Zudem gibt es unterschiedliche Sorten, die auf bestimmte Bedürfnisse wie hohes Alter, Niereninsuffizienz oder Diät abgestimmt sind.

Einige Katzenhalter legen sich nicht auf eine Variante fest, sondern entscheiden sich für eine Mischfütterung. Auch das kann eine artgerechte und ausgewogene Katzenernährung sein.

Tipp: In der Natur decken die Vierbeiner ihren Bedarf an Flüssigkeit in erster Linie über die Nahrung. Für eine artgerechte und natürliche Katzenernährung sollten Sie darauf achten, dass Ihre Samtpfote ausreichend trinkt. Dies trifft besonders zu, wenn Sie mit Trockenfutter füttern. Dieses besitzt einen geringen Wasseranteil, weshalb Sie Ihrer Katze genug frisches Wasser zur Verfügung stellen sollten.

Auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt

Besondere Lebensphase

Heranwachsende Kätzchen benötigen für eine optimale Entwicklung bestimmte Nährstoffe. Wichtig ist ein hoher Protein-Anteil, um den Energiebedarf beim Toben, Spielen und Entdecken zu befriedigen. Kittenfutter sollte zudem Calcium, Magnesium und Phosphor enthalten, da diese  Stoffe wichtig für die Knochen und Muskeln sind. Dies können Sie mit einem Nass- oder Trockenfutter auf einfache Weise erreichen, weil die speziellen Sorten auf die Bedürfnisse der Kätzchen ideal ausgerichtet sind. Besondere Bedürfnisse haben Samtpfoten auch im Alter. Eine optimale Katzenernährung zeichnet sich dann durch einen reduzierten Energiegehalt sowie durch Inhaltsstoffe aus, welche den Stoffwechsel anregen und die Zellalterung verlangsamen.

Ernährungssensibilität
Einige Katzen reagieren auf bestimmte Futtermittelbestandteile allergisch oder können diese nicht gut verdauen. Dies kann sich dann mit Verdauungsstörungen sowie mit Fell- und Hautproblemen äußern. Verantwortlich dafür sind in vielen Fällen Getreidearten und tierische Eiweiße. Getreidefreies oder hypoallergenes Katzenfutter verzichtet auf diese typischen Allergene und bietet damit sensiblen Samtpfoten eine optimale Katzenernährung.

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Chronische Krankheiten
Leider tritt eine Nierenerkrankung bei Katzen häufig auf und betrifft ab einem Alter von 10 Jahren ungefähr jedes dritte Tier. Wenn Sie Ihren vierbeinigen Liebling entsprechend ernähren, können Sie sein Wohlbefinden begünstigen. Die Rezeptur der Katzenernährung sollte mit einem geringen Gehalt an Eiweiß, Phosphor und Mineralstoffen auf die Krankheit abgestimmt sein. Auch im Alter kann ein Katzenfutter bei Niereninsuffizienz empfehlenswert sein, da die Nieren nicht mehr so effizient wie in jungen Jahren arbeiten. Es entlastet die Organe und unterstützt sie bei ihrer Funktion.

Haarballen-Problematik
Die Fellpflege ist für jede Samtpfote wichtig. Dabei verschluckt sie allerdings Haare, wodurch sich im Magen Haarballen bilden können. Einige Tiere neigen eher dazu als andere. Ist dies bei Ihrer Katze der Fall, können Sie mit der richtigen Ernährung den Abtransport der Haare fördern.

Katze im Gras

Was ist die richtige Futtermenge?

Bei der idealen Katzenernährung spielt die Menge eine entscheidende Rolle. Wer zu viel füttert, riskiert Übergewicht. Wenn die Samtpfote zu wenig Nährstoffe erhält, kann es zu Mangelerscheinungen kommen.

Hinweis: Wenn Sie sich für ein hochwertiges Nass- oder Trockenfutter entscheiden, ist die Rezeptur auf die Bedürfnisse von Katzen optimal abgestimmt. Jeder Hersteller gibt auf der Verpackung eine Fütterungsempfehlung an. An dieser können Sie sich orientieren, um die optimale Futtermenge für Ihre Katze herauszufinden. Berücksichtigen Sie dabei aber, wie viel sie sich bewegt und ob sie zwischendurch Snacks bekommt.

Der tägliche Energiebedarf ist ein entscheidendes Maß für die richtige Futtermenge. Eine aktive Katze oder ein Freigänger stellen an ihre Katzenernährung höhere Ansprüche als ein verschmuster Stubentiger. Diesem sollten Sie eine geringere Menge füttern, weil ansonsten die Gefahr von Übergewicht besteht. Ist Ihr vierbeiniger Liebling bereits etwas zu dick, sollten Sie die Menge reduzieren, damit er abnehmen kann. Hilfreich ist weiterhin, ihn zu mehr Bewegung zu animieren. Eine Unterstützung kann außerdem eine Diät mit fettreduzierter Katzennahrung sein.

Wann ist der richtige Fütterungszeitpunkt?

Für die richtige Katzenernährung sollten Sie eine Routine einhalten, weil die Vierbeiner Gewohnheitstiere sind. Ein fester Zeitpunkt fürs Füttern ist daher empfehlenswert. Das muss keine feste Uhrzeit sein, aber ein bestimmter Zeitrahmen, zum Beispiel zwischen 8:00 und 8:30, sollte es schon sein. Experten raten dazu, erwachsene Tiere dreimal am Tag zu füttern. Ist Ihnen das aus beruflichen oder persönlichen Gründen nicht möglich, reicht es auch zweimal am Tag.

Hinweis: Lassen Sie kein Futter im Napf liegen. Dies kann zum einen dazu führen, dass Ihre Katze unregelmäßig frisst und dadurch zu dünn oder zu dick wird. Zum anderen kann das Futter, bei Zimmertemperatur verderben und Verdauungsprobleme wie Durchfall verursachen.

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Tipps rund um die ideale Katzenernährung

  • Essensreste und Lebensmittel sollten eher weniger auf dem Speiseplan Ihrer Katze stehen. Diese sind oft stark gewürzt und können zu Verdauungsproblemen führen. Einige Lebensmittel wie Schokolade, Zwiebeln, Trauben und Rosinen, Avocados sowie rohes Schweinefleisch sind gesundheitsgefährdend oder sogar giftig für die Tiere.
  • Ist Ihre Samtpfote sehr mäkelig und frisst daher schlecht, können Sie Ihr mit unterschiedlichen Futtersorten Abwechslung bieten. Allerdings könnte eine plötzliche Umstellung Verdauungsschwierigkeiten bedingen. Dies gilt besonders, wenn Sie von Nass- auf Trockenfutter umstellen oder umgekehrt. Geben Sie daher immer erst eine kleine Portion der neuen zur alten Sorte hinzu. Diese vergrößern Sie schrittweise, bis das neue das alte Futter vollständig ersetzt hat.
  • Zum Wohle Ihres vierbeinigen Lieblings sollten Sie bei der Katzenernährung auf hochwertige Produkte achten. Das Futter ist daher im besten Fall frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und weiteren künstlichen Zusatzmitteln. Eine zuckerfreie Ernährung ist ebenfalls anzuraten, weil ansonsten Übergewicht und Zahnprobleme die Folgen sein können.
  • Wenn Sie Ihrer Katze Fertigfutter geben, sollte dies aus Inhaltsstoffe bestehen, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet wären. So ist sichergestellt, dass es keine minderwertigen Inhaltsstoffe wie Schlachtabfälle und tierische Nebenerzeugnisse wie Federn und Fell enthält. Diese besitzen wenige Nährstoffe und sind zudem schlecht verdaulich. Die genaue Zusammensetzung ist auf der Verpackung angegeben. Ein Produkt, bei dem diese Angaben fehlen oder ungenau sind, sollten Sie nicht kaufen.
  • Ist Ihre Katze ein Freigänger und frisst daher bei ihren Streifzügen auch einmal eine Maus oder ein anderes Beutetier, sollten Sie das bei ihrer Ernährung berücksichtigen. Um die ideale Futtermenge herauszufinden, müssen Sie ein wenig experimentieren, weil Sie nicht wissen, was und wie viel Ihr Vierbeiner bereits im Freien gefressen hat. Es kann daher auch passieren, dass Sie Futter in den Napf geben und das Tier dieses verschmäht. Dann hat es vermutlich keinen Hunger. Verhält es sich aber noch anderweitig auffällig, sollten Sie das beobachten und im Zweifel zu einem Tierarzt gehen. Dahinter können genauso Erkrankungen oder Vergiftungen stecken. Weitere mögliche Indizien dafür sind, dass die Katze erbricht oder Durchfall hat.