Kleines Kätzchen, große Freude! Wenn eine kleine Samtpfote einzieht, will man nur das Beste für seinen Stubentiger. Die richtige Ernährung der Kitten bildet das Fundament für ein langes und gesundes Leben. Doch welches Kittenfutter ist geeignet? Bis wann wird eine Fütterung mit Kittenfutter empfohlen? Und wie viel davon sollte das Katzenbaby eigentlich bekommen? Bei der Ernährung von Kitten gibt es einiges zu beachten. Der folgende Artikel hilft Ihnen, das richtige Kittenfutter für Ihre Katze zu finden.


Kittenfutter – warum es wichtig ist

Warum die Fütterung mit einem speziellen Kittenfutter beim Katzenbaby vorzuziehen ist, ist einfach erklärt: Der Organismus des Kätzchens läuft in der ersten Zeit auf Hochtouren. Das tapsige Kitten verwandelt sich zu einer großen, kräftigen Katze – man kann dem Katzenkind quasi beim Wachsen zusehen. Es erkundet seine Welt auf sanften Pfoten und tollt wild herum – dafür, und für das Wachsen, braucht es jede Menge Energie. Sein Magen ist noch empfindlich und mit großen Mengen außerdem überfordert. Daher benötigt das Kittenviele kleine Futtergaben, über den Tag verteilt. Da sein Energiebedarf aber gleichzeitig sehr hoch ist, zeichnet sich gutes Kittenfutter in der Regel durch einen höheren Energiegehalt aus, als Katzenfutter für ausgewachsene Tiere. Um ein gesundes Wachstum zu ermöglichen und dem raschen Stoffwechsel des Kittens entgegen zu kommen, enthält Kittenfutter auch wichtige Nährstoffe, die sich in ihrer Konzentration und Zusammensetzung von dem Futter für erwachsene Katzen unterscheiden. Die Fütterung von Trockenfutter trainiert die Kiefermuskulatur der Kätzchen – von einer Ernährung ausschließlich mit Nassfutter sollte daher abgesehen werden.

Wenn Sie sich fragen, welches Kittenfutter für Ihren kleinen Stubentiger geeignet sind, sollten Sie bei der Auswahl folgende Punkte beachten:


Worauf muss ich bei einem Kittenfutter achten?

Daran erkennen Sie gutes Kittenfutter:

  • Hoher Protein- und Fettanteil
  • Deklaration: Kitten- oder Juniorfutter
  • Hoher Anteil an Vitamin A
  • Hochwertiges Alleinfuttermittel
  • Ohne künstliche Konservierungs-, Aroma- oder Farbstoffe
  • Leicht verdaulich
  • Hochwertige Zutaten
  • Ohne Zuckerzusatz
  • Kleine Kroketten bei Trockenfutter

Katzenbabys beim Kuscheln
Das Futter für Kitten will gut gewählt sein!

Die Auswahl des Kittenfutters kann die Gesundheit der Katze beeinflussen

Eiweiß ist wichtig für den Stoffwechsel der kleinen Katze. Allerdings sind Proteine nicht gleich Proteine! Achten Sie darauf, dass das Kittenfutter viele tierische Proteine in Lebensmittelqualität enthält.

Günstiger, aber minderwertiger ist Futter mit einer pflanzlichen Eiweißquelle aus Soja.

Auch sollte das Kittenfutter keine künstlichen Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe enthalten. Besonders künstliche Aromastoffe sind ein Hinweis auf ein qualitativ niedrigeres Futter.

Die Aromastoffe dienen nämlich dazu, die minderwertigen Inhaltsstoffe zu überdecken. Ein hochwertiges Alleinfuttermittel braucht keine künstlichen Aromastoffe! Genauso wenig ist Zucker in einem Katzenfutter notwendig. Katzen haben keine Rezeptoren für „süß“, deswegen wird Katzenfutter mit Zucker für sie nicht schmackhafter. Allerdings sieht das Futter fürs Menschenauge manchmal besser aus, wenn Zucker enthalten ist: Er karamellisiert im Katzenfutter und verleiht ihm so eine karamellbraune Färbung. Der Katze dürfte der Farbton aber relativ gleichgültig sein, also sollten Sie auf Zucker im Katzenfutter verzichten.

Ein hochwertiges Katzenfutter im Kitten- oder Juniorbereich erkennen Sie zudem an den natürlichen Zutaten, die nicht gentechnisch verändert sind.

Wenn Sie Fragen zur Fütterung Ihres Kätzchens haben, können Sie sich gern an unsere Futterberatung wenden.

 

 


Kittenfutter – ab welchem Alter sollte es gefüttert werden?

Muttermilch ist die beste Grundlage für Kitten. Sie ist vollgepackt mit allen wichtigen Nährstoffen für die Katzenbabys und liefert wichtige Energie für den Start ins Leben.

Idealerweise säugt die Katzenmama ihren Nachwuchs so lange wie möglich. Für Katzenbabys gibt es nichts besseres, als sich gemeinsam mit den Geschwistern von Muttermilch zu ernähren.

Je länger die Mutter ihre Kitten säugt und umso länger die Geschwister beieinander bleiben, desto kräftiger und psychisch stabiler sind später die Katzen. 

Je länger die Kätzchen mit Muttermilch versorgt werden, desto besser. Allerdings kann es vorkommen, dass die Katzenmama nicht genügend Milch hat – in diesem Fall kann spezielle Aufzuchtmilch dabei helfen, den Nachwuchs mit wichtigen Nährstoffen und Energie zu unterstützen.

MERKE! Der Übergang von der Muttermilch zu fester Nahrung findet zwischen der vierten und achten Lebenswoche statt.

Jetzt ist es an der Zeit, mit der Fütterung eines hochwertigen Kittenfutters zu beginnen. Der Übergang ist dabei fließend – im wahrsten Sinne des Wortes, denn während dieser Zeit fließt die Milch der Katze noch und ihre Babys erkunden neugierig die erste feste Nahrung. Nach etwa zehn Wochen kann das Kitten dann auf ein hochwertiges Alleinfutter umgestellt werden. Wie bereits erwähnt, sollten Sie unbedingt ein Juniorfutter für Katzen oder ein Kittenfutter füttern! Werden die Katzenjungen mit Futter für ausgewachsene Tiere gefüttert, kann das zu einer Unterversorgung führen und gesundheitliche Probleme nach sich ziehen.

Kätzchen haben einen deutlich höheren Protein-, Vitamin A- und Fettbedarf als ausgewachsene Katzen. Sie brauchen diese Nährstoffe, um wachsen zu können und an Gewicht zuzulegen.

Dementsprechend braucht Ihr Katzenbaby das passende Futter. Zu viel von allem darf es auch nicht sein. Es kommt auf die richtige Mischung an. Spezielles Kitten- oder Juniorfutter ist energiereich und deckt somit den hohen Bedarf an Nährstoffen, Eiweiß und Vitaminen ideal ab.

Kittenfutter – Wie viel Sie füttern sollten Wenn Sie Ihr Kitten auf feste Nahrung umstellen, sollte es ständig Zugang zu Futter und Wasser haben. Kätzchen teilen sich ihr Futter in der Regel selbst gut ein. Eine Rationierung ist auch bei erwachsenen Tieren nur nötig, wenn die Gefahr von Übergewicht besteht. Mindestens 5 Mahlzeiten am Tag sollte das Katzenbaby aber auf jeden Fall bekommen! Kontrollieren Sie regelmäßig das Gewicht Ihres Kittens, um auszuschließen, dass es abnimmt oder das Gewicht stagniert. Bei einem Gewichtsverlust des Katzenbabys in den ersten Wochen sollte ein Tierarzt konsultiert werden!


Kitten auf einem Kletterbaum
Ein neues Zuhause bedeutet meist eine Futterumstellung der kleinen Katze.

Kitten eingewöhnen – So funktioniert’s mit dem neuen Zuhause

Katzenbabys sind meist so niedlich, dass man sie am liebsten so früh wie möglich mit nach Hause nehmen möchte. Idealerweise holen Sie Ihren Nachwuchs zwischen der 14. und 16. Lebenswoche ab. In diesem Alter ist das Kitten bereit für ein neues Zuhause. Sie ist psychisch so weit gereift, um sich von ihrer Mutter und den Geschwistern zu trennen.

Sobald Sie Ihr Katzenbaby bei sich zuhause haben, sind Sie für die artgerechte Ernährung verantwortlich. Idealerweise haben Sie im Vorfeld mit dem Züchter oder Vorbesitzer besprochen, welches Kittenfutter er gefüttert hat. In den ersten zwei Wochen sollten Sie dieses Futter weiter verabreichen.

Mit dem Umzug in ein neues Zuhause verändert sich alles für Ihr Katzenbaby. In dieser belastenden Situation sind stressbedingte Verdauungsstörungen nicht selten und Sie sollten diese nicht zusätzlich durch eine Futterumstellung fördern.

Nach zwei Wochen hat sich das Kätzchen gut eingelebt. Anschließend können Sie gerne das Futter langsam umstellen. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihre Katze noch Zeit benötigt, dann warten Sie noch ein paar Tage ab.

Um dem Katzenkind die Futterumstellung so schonend wie möglich zu ermöglichen, mischen Sie das neue Futter unter das bisherige. Steigern Sie täglich die Fütterungsmenge vom neuen und reduzieren Sie gleichzeitig die Futtermenge vom alten Futter. Stellen Sie das Futter über mehrere Tage um, bis Sie am Ende nur noch das neue Futter füttern. Platzieren Sie den Futternapf immer getrennt von dem Wassernapf. Katzen bevorzugen es, wenn Wasser und Futter räumlich voneinander getrennt stehen. Erlauben Sie Ihrem Stubentiger diese kleine Besonderheit – er wird es zu schätzen wissen!

TIPP Junge und ausgewachsene Katzen bevorzugen große Näpfe, an denen sie ihre Tasthaare nicht stoßen.

 
 


Schwarze Katze
Wie lange Kittenfutter füttern? Das ist von Katze zu Katze verschieden.

Kittenfutter – Bis wann Sie es füttern sollten

Katzenbabys sind enorm aktiv und verbringen viel Zeit mit Spielen und Erkunden in ihrem neuen Zuhause. Neugier und Spieltrieb sind äußerst ausgeprägt und das kostet Energie. Zu der Aktivität kommt das Wachstum hinzu. Innerhalb von kürzester Zeit vervielfacht Ihr Katzenbaby sein Gewicht.

Gewicht des Kitten in den ersten Wochen: (ungefähre Angaben)

  • Geburt: 100 Gramm
  • Woche 1: 200 Gramm
  • Woche 2: 300 Gramm
  • Woche 3: 400 Gramm
  • Woche 4: 500 Gramm
  • Woche 5: 600 Gramm
  • Woche 6: 700 Gramm
  • Woche 7: 800 Gramm
  • Woche 8: 900 Gramm

Wenn die Katze ihre Geschlechtsreife erlangt hat, können Sie mit der Umstellung auf ein Futter für erwachsene Tiere beginnen. Dieser Zeitpunkt variiert, je nach Katze. Manche Rassen erreichen die Geschlechtsreife schon mit sechs bis acht Monaten. Einige Rassen brauchen dafür deutlich länger. In der Regel sollte die Futterumstellung spätestens zum zwölften Lebensmonat erfolgt sein.

Dann können und sollten Sie auf ein weniger gehaltvolles Erwachsenenfutter umstellen. Füttern Sie dann nämlich weiterhin mit Kittenfutter, kann das, aufgrund seiner Zusammensetzung die für Katzen im Wachstum optimiert ist, bei ausgewachsenen Stubentigern zu Übergewicht führen.


Katzenmama mit Kätzchen
Kittenfutter für Katzenmutter? Das macht durchaus Sinn!

Fütterung der Katzenmama – Das richtige Futter für die trächtige Katze

Sollten Sie stolzer Besitzer einer Mutterkatze sein, empfiehlt es sich auch ihr ein Kittenfutter zu geben. Sie können das Kittenfutter ab dem letzten Drittel der Trächtigkeit verfüttern. Somit hat die Katzenmama genügend Energie, um ausreichend Milch für ihren Nachwuchs zu produzieren.  Es ist anstrengend und kräftezehrend viele Mäuler zu säugen. Ihre Katze ist Ihnen daher mit Sicherheit sehr dankbar, wenn sie ein gehaltvolles Futter bekommt. 

Die Mutterkatze sollte ca. 1,5-fache Menge ihres bisherigen Futters zu sich nehmen. Eine Überfütterung sollten Sie ebenfalls vermeiden, sonst kann es zu bei der Geburt zu Schwierigkeiten kommen.

Nicht nur für das Kitten das richtige Futter, sondern auch für die Katzenmama:


Fazit

Warum Kittenfutter sinnvoll ist, wissen Sie nun. Allerdings ist es wichtig, dass es sich um ein hochwertiges Futter handelt, um Ihrem Kätzchen einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen!

Das richtige Katzenfutter erkennen Sie an den Inhaltsstoffen und den verwendeten Proteinen.  

Merkmale eines hochwertigen Kittenfutters im Überblick:

  • Viele tierische Proteine in Lebensmittelqualität
  • Keine billige Ersatzeiweißquelle aus Soja
  • Natürliche Rohwaren (keine gentechnisch veränderten Zutaten)
  • Keine künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe
  • Kein Zucker

Die JOSERA Futtersorten für Kitten sind Alleinfuttermittel, sodass Ihr Katzenbaby keine weiteres Futter benötigt um vollwertig ernährt zu sein. Und somit die besten Voraussetzungen gegeben sind für ein langes und gesundes Katzenleben.