AB 19 € VERSANDKOSTENFREI*
5 % NEUKUNDENRABATT
BERATUNG: 09371 940-950 (MO-FR 9-17 UHR)
Anmelden
Menge: 1
0
**Für Lieferungen nach Österreich fallen 4,95€ Versandkosten an.

Was soll ich tun, wenn meine Katze erbricht?

Während es für Sie in vielen Fällen beunruhigend ist, ist es für Ihre Katze oftmals eine Erleichterung, wenn sie sich übergibt. Denn dabei handelt es sich ebenso wie beim Niesen oder Husten um eine Schutzreaktion ihres Organismus. Auf diese Weise wehrt sie sich gegen Schadstoffe oder Krankheitserreger. Trotzdem ist es nicht zu verharmlosen, wenn die Katze erbricht, da es dafür einen schwerwiegenden Grund wie eine Krankheit oder Vergiftung geben kann. Informieren Sie sich im Folgenden, auf welche Symptome Sie achten sollten und was Sie gegen das Erbrechen Ihrer Samtpfote tun können.

Folgende Themen werden in diesem Ratgeberartikel behandelt:

 

Wie erbricht die Katze?

 

Möchte die Katze erbrechen, liegt oder hockt sie normalerweise flach auf dem Boden mit weit vorgestrecktem Hals und macht deutlich zu hörende Keuch- und Würggeräusche. Dies ist recht anstrengend für das Tier. Es handelt sich dabei wie bei uns Menschen auch um eine Reflexhandlung, die sie nicht kontrollieren kann.

 

Welche Ursachen können dafür verantwortlich sein?

 

1) Harmlose Reinigungsfunktion:

Würgt Ihre Samtpfote Gras, Haare oder Futter hervor, ist dies in der Regel auf den Schutzmechanismus ihres Körpers zurückzuführen. Dies kann bei einigen Katzen sogar sehr regelmäßig vorkommen und ist als harmlos anzusehen, solange das Erbrochene nicht ungewöhnlich aussieht und keine auffällige Verhaltensänderung festzustellen ist. Ein weiteres harmloses Erbrechen ist das nach einer sehr üppigen Mahlzeit.

Erbrechen ist auch bei der Katze eine Reflexhandlung

2) Physische Ursachen durch Krankheiten:

  • Wurmbefall
  • Futtermittelunverträglichkeit
  • Allergie
  • Infektionen zum Beispiel im Magen-Darm-Trakt
  • Darmverschluss
  • Darmkrebs
  • Stoffwechselstörung
  • Nierenleiden
  • Vergiftung
  • Gehirnerkrankung oder –verletzung
  • Diabetes
  • U.a.m.

 

3) Psychische Gründe:

Ein seelisches Ungleichgewicht kann ebenfalls für das Erbrechen bei Ihrer Katze verantwortlich sein. Können keine körperlichen Ursachen festgestellt werden und liegt keine Futtermittelunverträglichkeit vor, kann die Psyche der Auslöser sein. Besteht dafür ein Verdacht, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Ist Ihre Katze viel alleine?
  • Fühlt sie sich vernachlässigt?
  • Kann sie unter Umständen unglücklich sein?
  • Leidet sie unter Stress? (Lärm, andere Katzen, etc.)

 

Zwar reagieren viele Tiere auf psychische Probleme damit, dass sie unsauber werden oder Dinge zerstören, andere wiederum leiden ruhiger. Dies kann sich auf den Magen auswirken und darin äußern, dass die Katze erbricht. Normalerweise sollte sich nach kurzer Zeit eine Besserung einstellen, wenn Sie die psychischen Probleme Ihrer Samtpfote gelöst haben. Dennoch kann es dazu kommen, dass das Erbrechen weiterhin bestehen bleibt, weil der Magen zu stark angegriffen ist. Dann ist es empfehlenswert, die Hilfe eines Tierarztes in Anspruch zu nehmen. 

 

Wann sollten Sie mit Ihrer Samtpfote zum Tierarzt gehen?

 

Im Allgemeinen ist es kein Drama, wenn Ihre Katze erbricht. Ihr Körper nutzt dies hin und wieder, um störende oder schädigende Stoffe wie verschluckte Fremdkörper oder auch Krankheitserreger loszuwerden. 

Diese können unter anderem folgende sein:

  • gefressenes Gras
  • verschluckte Haare
  • Futterbestandteile, die sie nicht verdauen kann oder nicht verträgt
  • Falsches oder schlechtes Futter, zum Beispiel Essensreste vom Tisch
  • Bei Freigängern: unverdauliche Reste von Beutetieren (z.B. Knochen, Fell, Federn)

Info „Warum frisst die Katze Gras?“

Strenggenommen frisst die Katze kein Gras, sondern sie kaut darauf herum, um Bitterstoffe herauszulösen. Diese dienen ihrer Verdauung beziehungsweise sollen ein Erbrechen herbeiführen, um Haarballen, die sich in ihrem Magen befinden, hochwürgen zu können. In der Regel schluckt die Samtpfote das Gras nicht herunter. Sollte es doch einmal vorkommen, werden die Halme über den Darm wieder ausgeschieden. Darüber hinaus erbricht die Katze auch, um diese loszuwerden. Die Grashalme können Sie dann im Erbrochenen erkennen.

Solange Ihr vierbeiniger Liebling nicht schlapp oder unruhig ist, oder ein anderes seltsames Verhalten zeigt, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Ist dies jedoch anders, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, weil auch eine ernstzunehmende Ursache wie beispielsweise eine Erkrankung dahinterstecken kann. Des Weiteren verliert sie viel Flüssigkeit, wenn Ihre Katze erbricht. Daher kann es zu einer Dehydration kommen, wenn dies mehrfach in kurzen Abständen geschieht. Dieser Zustand kann vor allem für junge oder ältere Katzen lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Tier sofort in eine Tierarztpraxis oder Tierklinik begeben. Achten Sie außerdem auf weitere Symptome wie: 

  • Abgeschlagenheit
  • Schmerzen
  • Kraftlosigkeit
  • Teilnahmslosigkeit
  • Durchfall 
  • die Konsistenz des Erbrochenen (z.B. weißer Schaum, Futterreste, Blut, etc.).

 

Diese Hinweise können dem Veterinär bei seiner Diagnose helfen. Gerade wenn der Verdacht auf eine Vergiftung besteht, ist es ratsam, etwas von dem Erbrochenen mitzunehmen. Der Veterinär kann dies dann analysieren, das potentielle Gift leichter ermitteln und dadurch schneller eine geeignete Behandlung einleiten. 

In diesen Fällen sollten Sie ebenfalls zum Tierarzt gehen:

  • Das Erbrochene ist dunkel verfärbt.
  • Die Katze erbricht weißen Schaum (Indikator für einen Befall mit Spul- oder Bandwürmern). 
  • Es ist ein Geruch nach Kot festzustellen (möglicher Hinweis auf einen Darmverschluss).
  • Mehrmaliges Erbrechen in Folge (mögliches Indiz für eine schwere Infektion oder Vergiftung).
  • Es besteht ein Verdacht auf eine Vergiftung, weil die Katze giftige Pflanzen, Reinigungsmittel oder andere gesundheitsschädigende Substanzen zu sich genommen hat.
  • Sie können einen deutlichen Gewichtsverlust bei Ihrer Samtpfote feststellen.
  • Der Vierbeiner hat Fieber (normale Körpertemperatur liegt zwischen 38 und 39,2 Grad).

 

Vorsicht: Einige chronische Krankheiten haben weniger auffällige Symptome oder verlaufen sehr schleichend. Deshalb besteht die Gefahr, dass Sie diese als solche gar nicht (mehr) wahrnehmen.

 

Was können Sie tun?

Erbrechen bei der Katze kann auch psychische Gründe haben

Zunächst sollten Sie Ihre Samtpfote auf Nulldiät setzen und ihr 24 Stunden lang nichts zu fressen geben, auch keine Leckerchen. Dies ist notwendig, damit sich die Magenschleimhaut wieder beruhigt, die gereizt ist, wenn die Katze erbrochen hat. Bleiben Sie hart, auch wenn sich Ihr vierbeiniger Liebling normal verhält und hungrig ist. Der Hintergrund ist, dass durch ein vorschnelles Füttern aus dem harmlosen Erbrechen ein schwereres Problem entstehen kann. Ist der Magen sensibilisiert, kann leicht eine Futtermittelunverträglichkeit oder sogar Allergie entstehen. Diese Sensibilität gegen bestimmte Nahrungsbestandteile kann dann chronisch werden und macht es erforderlich, dass Sie Ihrer Samtpfote hypoallergenes Katzenfutter füttern müssen.
Das Hungern ist ebenfalls deswegen sinnvoll, weil es ansonsten dazu kommen kann, dass Ihre Katze eine Abneigung gegen ihr übliches Futter oder die Schonkost entwickelt. Der Grund dafür ist, dass sie ihr Unwohlsein mit der Nahrung verbindet.

 

Vorsicht: Junge Katzen ebenso wie Tiere mit Übergewicht oder chronischen Krankheiten, dürfen nicht über einen längeren Zeitraum hungern. Lassen Sie sich für diese Fälle unbedingt von Ihrem Tierarzt beraten. Dieser kann eine magenschonende Kost verordnen und Ihnen Tipps für die richtige Fütterung geben. Da junge und chronisch kranke Tiere oftmals ein schwaches Immunsystem haben, ist es grundsätzlich ratsam, die Ursache für das Erbrechen möglichst schnell abzuklären.

Weitere Maßnahmen, wenn Ihre Katze erbricht:

  • Stellen Sie Ihrem vierbeinigen Liebling ausreichend Wasser zur Verfügung und ermuntern Sie ihn zum Trinken. Dies verhindert eine Austrocknung.
  • Beim Tierarzt können Sie spezielle Elektrolytmischungen besorgen, wenn es sich bei Ihrer Katze um ein Jungtier handelt oder das Erbrechen schwerwiegend ist. Informieren Sie sich aber unbedingt über das richtige Mischverhältnis beim Veterinär oder durch die Packungsbeilage. 
  • Sind die 24 Stunden vorüber, können Sie Ihrer Katze eine Schonkost füttern. Diese kann zum Beispiel aus gekochter Hühnerbrust oder gedämpftem, grätenfreiem Fisch bestehen. Das magenschonende Futter kann sie zwei bis drei Tage bekommen. Um zur normalen Ernährung zurückzukehren, mischen Sie immer mehr Katzenfutter unter die Schonkost.
  • Handelt es sich um einen Wurmbefall, hilft normalerweise eine Wurmkur. Diese verschreibt der Tierarzt und sollte entsprechend seiner Anweisungen durchgeführt werden.

 

Tipp: Wie Sie eine Dehydration erkennen?

Ob Ihre Katze durch das Erbrechen viel Flüssigkeit verloren hat, können Sie folgendermaßen prüfen: Ziehen Sie eine Hautfalte mit zwei Fingern. Vergeht diese nicht sofort wieder, nachdem Sie sie losgelassen haben, besteht üblicherweise eine Austrocknung.

Vorbeugende Maßnahmen:

    • Verhindern Sie, dass Ihre Katze verdorbenes Futter frisst. Dies ist vor allem bei Nassfutter und im Sommer eine potentielle Gefahr. 

    • Essensreste vom Tisch sowie aus dem Müll sollten absolut tabu sein. Sorgen Sie ebenso dafür, dass sich Ihre Samtpfote keinesfalls selbst bedienen kann. 

    • Katzen sind sehr reinlich und putzen daher oft ihr Fell, wodurch sie allerdings lose Haare aufnehmen. Diese bilden sich im Magen zu Ballen zusammen und werden anschließend hochgewürgt. Das Problem besteht vor allem bei Stubentigern, weil sie lose Haare nicht beim Freigang verlieren. Kämmen Sie Ihren vierbeinigen Liebling regelmäßig, entfernen Sie diese und verhindern die Haarballenbildung im Magen. Des Weiteren ist spezielles Katzenfutter erhältlich, das mit besonderen Zutaten das Ausscheiden der Haare unterstützt. 

    • Machen Sie Ihr Zuhause und Ihren Garten katzensicher: Giftige Pflanzen sollten aus dem Katzenhaushalt verschwinden, Haushaltsreiniger und Co. für den Vierbeiner unerreichbar sein. 

    • Wenn Sie vermeiden möchten, dass Ihre Katze erbricht, achten Sie auch darauf, dass sie nicht zu schnell oder zu große Portionen frisst. Dieses Risiko ist vor allem dann groß, wenn Sie mehrere Samtpfoten haben und aufgrund dessen Futterneid entsteht.

  • Eine Lösung für Futterneid: Füttern Sie Ihre Katzen getrennt voneinander in separaten Zimmern mit verschlossenen Türen.

3 Artikel
  1. SensiCat

    extra verträglich

    Für wählerische Katzen mit empfindlichem Magen

    JOSERA SensiCat Katzenfutter
    4.97 von 5
    aus 99 Kundenbewertungen
    » Leicht verdauliche Zutaten
    » Ideal für ausgewachsene Katzen
    » Auch für Kätzchen ab dem 6. Monat
    Kaufen
    Anzahl
    Preis in € (inkl. MwSt.
    + zzgl Versandkosten)
    Menge /
    Gewicht
    0.4 kg
    3,50 € (8,75 €/kg)
    2 kg
    11,50 € (5,75 €/kg)
    10 kg
    39,00 € (3,90 €/kg)
  2. Marinesse

    mit leckerem Lachs

    Hypoallergen mit ausgesuchten Proteinquellen

    JOSERA Marinesse Katzenfutter
    4.83 von 5
    aus 53 Kundenbewertungen
    » Hypoallergen und leicht verdaulich
    » Ausgesuchte Proteinquellen
    » Mit Lachs für Fischliebhaber
    » Für Katzen mit Unverträglichkeiten gegen Geflügel, Rind, Lamm, Schwein, Weizen oder Mais geeignet
    Kaufen
    Anzahl
    Preis in € (inkl. MwSt.
    + zzgl Versandkosten)
    Menge /
    Gewicht
    0.4 kg
    3,50 € (8,75 €/kg)
    2 kg
    13,00 € (6,50 €/kg)
    10 kg
    45,00 € (4,50 €/kg)
  3. NatureCat

    Getreidefreie Rezeptur

    Für Katzen mit Getreideunverträglichkeit

    JOSERA NatureCat Katzenfutter
    4.9 von 5
    aus 14 Kundenbewertungen
    » Getreidefreide Rezeptur
    » Für ausgewachsene Abenteurer
    » Auch für Kätzchen ab dem 6. Monat
    Kaufen
    Anzahl
    Preis in € (inkl. MwSt.
    + zzgl Versandkosten)
    Menge /
    Gewicht
    0.4 kg
    3,90 € (9,75 €/kg)
    2 kg
    13,50 € (6,75 €/kg)
    10 kg
    47,00 € (4,70 €/kg)