Die meisten Hundemenschen lieben Ihre vierbeinigen Familienmitglieder abgöttisch, das ist klar. Aber wie sieht es mit unseren Fellnasen aus? Erwidert Dein Hund Deine Liebe und fühlt sich an Deiner Seite so richtig glücklich? Wie erkennst Du, dass Dein Hund Dich liebt und was Du für eine engere Bindung zwischen Mensch und Hund tun kannst, verraten wir Dir hier. Außerdem kannst Du in unserem kleinen Test herausfinden, wie sehr Dein Vierbeiner Dich liebt.

*** Test: Liebt mein Hund mich? ***

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Können Hunde lieben?

Ob Hunde Gefühle, wie Liebe entwickeln, ist wissenschaftlich umstritten. Für Dich als Hundemensch wird sich nicht die Frage stellen, ob Dein Vierbeiner Gefühle hat oder nicht. Natürlich wissen wir, dass alle Lebewesen in der Lage sind, Gefühle, wie Angst, Freude, Zuneigung oder Abneigung zu empfinden.

Was ist Liebe überhaupt? Dieser Begriff kann vielseitig ausgelegt werden, aber schaut man sich eine Definition an, sieht diese wie folgt aus: "Liebe ist ein starkes Gefühl, mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person (oder Personengruppe), die den Zweck oder den Nutzen einer Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine entgegenkommende tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt."


Woran erkenne ich, dass mein Hund mich wirklich liebt?

Schade, dass Deine Hunde nicht Ich liebe Dich zu Dir sagen können. Wenn Deine geliebten Vierbeiner sprechen könnten, würdest Du Dir nicht die Frage stellen, ob Dein Hund Dich wirklich liebt. Doch mit der Körpersprache und seinem Verhalten sind Hunde durchaus in der Lage, Dir ihre Gefühle mitzuteilen

Hunde zeigen Dir durch ihre Taten, dass sie Dich lieben. Anhand seiner Körpersprache und seinem Verhalten siehst Du, wie gut die Bindung zwischen Euch ist. Vertrauen und Bindung sind die wichtigsten Grundpfeiler einer liebevollen Mensch-Hund-Beziehung. Beobachte Deinen Vierbeiner und sammle seine Liebesbeweise. 

Diese sind bei jedem Hund anders, die folgenden Verhaltensweisen können Dir jedoch als Orientierung dienen. Je inniger die Bindung zwischen Dir und Deinem Vierbeiner ist, desto deutlicher wirst Du diese Zeichen seiner Liebe erkennen

 

Vertrauen ist der Schlüssel

Vertrauen ist die Basis für eine gute Mensch-Hund-Beziehung und zeigt sich in verschiedenen Situationen. Schläft Dein Hund ruhig und entspannt neben Dir oder dreht Dir dabei sogar empfindliche Stellen, wie z. B. den Bauch zu? Dann kannst Du Dir sicher sein, dass er Dir komplett vertraut.

Ein Vertrauensbeweis ist auch in Situationen zu sehen, die Deine Fellnase merkwürdig findet und unsicher oder ängstlich reagiert. Orientiert er sich an Dir? Schaut Dein Hund Dich an und wartet auf eine Rückmeldung, wie er reagieren soll und was zu tun ist?

Verlustangst ist nicht gleich Liebe Kann Dein Hund in Deiner Abwesenheit ruhig bleiben oder leidet er sicht- und hörbar? Oft wird Verlustangst falsch gedeutet und man könnte denken: Mein Hund liebt mich so sehr, dass er immer an meiner Seite sein möchte! Verlustangst beim Hund zeigt jedoch häufig, dass der Hund kein Vertrauen hat, sein geliebter Mensch würde zurückkommen.

 

Damit Dein Hund lernt, entspannt allein zu bleiben, braucht es Geduld und die richtige Herangehensweise. Wie Du das Alleinebleiben Schritt für Schritt trainierst und worauf Du dabei besonders achten solltest, erfährst Du in unserem ausführlichen Ratgeber Hund alleine lassen.

Fröhliches Hundegesicht in Händen von Mann 
Körperkontakt und Kuscheleinheiten fördern die Liebe zwischen Mensch und Hund.

Schau mir in die Augen, Kleines!

Wenn Du und Dein Vierbeiner Euch gegenseitig tief in die Augen schaut, wird klar sein: Er liebt Dich über alles! In diesen Momenten tiefster Verbundenheit spürst Du, wie sehr Dein Hund Dich mag. Dass beim Menschen das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet wird, wenn wir über Hundefell streicheln, ist durch Studien erwiesen. Wusstest Du, dass gleiches für den tiefen Blick in die Augen gilt? 

In einer japanischen Studie haben Forscher herausgefunden, dass sowohl bei uns Menschen als auch bei unseren Vierbeinern Oxytocin ausgeschüttet wird. Je häufiger Du dieses Verhalten mit Deinem Hund umsetzt, desto eher wird es zu einer sich selbst verstärkenden Schleife, die immer öfter ausgeführt wird. 

Schaut Dein Hund weg, wenn Du ihn ansiehst? In der Körpersprache von Hunden wird direktes Anstarren als einschüchterndes Verhalten gedeutet. Je nach Charakter Deines Hundes, solltest Du einen weichen und liebevollen Blick haben, damit er spürt, wie Du es meinst. Das ist eine tolle Übung, wenn Du Deinen Vierbeiner noch nicht so lange hast, um die Bindung zu stärken. 

 

Dein Hund merkt, wenn es Dir nicht gut geht

Hunde haben ein sehr feines Gespür für die Gefühle und Stimmungen Ihrer Menschen. Fühlst Du Dich traurig, zeigt Dein Hund seine Liebe, indem er Dich versucht zu trösten. Manche Hunde fordern Ihre Menschen zum Spielen auf, Stupsen sie an oder legen sich neben sie. Auch das ist ein wundervoller Liebesbeweis.

Verhält Dein Vierbeiner sich rücksichtsvoller, wenn Du krank bist? Er sorgt sich um Dich, bleibt mehr in Deiner Nähe und kommt ein paar Tage mit kleineren Gassirunden aus? Wenn er Rücksicht auf Deinen Gesundheitszustand nimmt, kannst Du Dir sicher sein, dass Dein Hund Dich tief und innig liebt.

 

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Ein Zeichen seiner Zuneigung ist es, wenn Dein Vierbeiner Dir sein Spielzeug bringt oder Dich zum Spielen auffordert. Allerdings kommt es hier auf die Feinheiten an. Kommt er beispielsweise mit seinem Spielzeug zu Dir, rückt es jedoch nicht heraus, ist es eine reine Spielaufforderung. Dabei geht es oft darum, einen kleinen Kampf um die Ressource Spielzeug auszutragen. Kommt er und legt es Dir vor die Füße, ist es als Geschenk zu werten.

Aufmerksamkeit ist bereits ein Liebesbeweis. Schaust Du Deinen Vierbeiner an und er wedelt kurz mit dem Schwanz, ist das ein Zeichen von Respekt und Zuneigung. Das Ablecken, egal ob innig oder nur kurz an der Hand, zeigt seine Liebe zu Dir. Dieses Lecken ist mit der gegenseitigen Fellpflege vergleichbar. Wenn Du dies nicht magst, bringe es Deiner Fellnase einfühlsam bei, damit er sich nicht zurückgestoßen fühlt. Hier kannst Du ihm einen Kompromiss anbieten, indem Du statt das Gesicht, Dich an der Hand ablecken lässt.

 

Nicht ohne meinen Hund!

Für Deinen Hund gibt es nichts Besseres, als immer an Deiner Seite zu sein. Egal, in welchem Raum Du Dich befindest, Dein Vierbeiner findet dort einen gemütlichen Platz in Deiner Nähe. Ob im Home Office unter Deinem Schreibtisch, auf der Couch zum Kuscheln oder in der Küche, wenn Du das Abendessen zubereitest - viele Hunde lassen ihre Menschen gar nicht aus dem Auge.

Was auf der einen Seite liebevoll gemeint ist, kann aber auch kontrollierendes Verhalten sein. Ist Deine Fellnase unruhig und versucht, Dich räumlich zu begrenzen, kann das auch als dominierendes oder kontrollierendes Verhalten gemeint sein. Ist er aber entspannt und lässt Dich machen, möchte er einfach nur bei seinem Lieblingsmenschen sein.

Hund liegt auf dem Rücken
Echte Liebe zwischen Mensch und Hund äußert sich auf viele Arten.


Test: Liebt mein Hund mich?

Stellst Du Dir oft die Frage, ob Dein Hund Dich wirklich liebt? Hunde zeigen ihre Liebe anders, als wir Menschen und es ist wichtig, auf die Feinheiten in der Körpersprache zu achten. Um Dir einen Anhaltspunkt zu geben, kannst Du in unserem kleinen Quiz herausfinden, wie es um die Liebe zwischen Dir und Deinem Vierbeiner bestellt ist. Das gibt Dir auch einige Hinweise, woran Du noch arbeiten kannst, um die Bindung zu verstärken.

Den Typ-Check lieber zum Mitlesen? Alle 14 Fragen und die drei Ergebnistypen im Überblick

So funktioniert der Test zum Mitlesen: Beantworte alle 14 Fragen spontan und notiere Dir jeweils den Buchstaben, der das Verhalten Deines Hundes im Alltag am besten beschreibt. Am Ende zählst Du, welchen Buchstaben Du am häufigsten gewählt hast – A, B oder C. Dieser Buchstabe führt Dich zu Deinem Ergebnistyp.

Frage 1: Wie begrüßt Dich Dein Hund, wenn Du nach Hause kommst?

  • A) Er rennt zur Tür, wedelt mit dem ganzen Hinterteil, fiept freudig und bringt mir ein Spielzeug.
  • B) Er kommt ruhig angetrottet, wedelt, beschnuppert mich und legt sich wieder hin.
  • C) Er reagiert kaum – oder genauso wie bei jeder anderen Person, die zur Tür kommt.

Frage 2: Wo hält sich Dein Hund am liebsten auf, wenn Du zu Hause bist?

  • A) Im selben Raum wie ich, oft mit Körperkontakt oder direkt zu meinen Füßen.
  • B) In Sichtweite, aber auf seinem eigenen Platz.
  • C) Immer in einem anderen Zimmer, so weit weg von mir wie möglich.

Frage 3: Wie sieht der Blickkontakt zwischen Euch aus?

  • A) Er schaut mich mit weichem, entspanntem Blick an und blinzelt dabei manchmal.
  • B) Er schaut mich vor allem an, wenn es etwas zu holen gibt – Futter oder Gassirunde.
  • C) Er weicht meinem Blick aus, dreht den Kopf weg oder züngelt nervös.

Frage 4: Sucht Dein Hund von sich aus Körperkontakt?

  • A) Ja – er kommt zum Kuscheln, legt seinen Kopf auf meinen Schoß oder lehnt sich an mich.
  • B) Gelegentlich, meist abends oder wenn ich ihn rufe.
  • C) Nein, er meidet Berührungen oder steht auf, wenn ich ihn streichle.

Frage 5: Wie verhält sich Dein Hund beim Spaziergang?

  • A) Er checkt regelmäßig, wo ich bin, kommt zurück und orientiert sich in neuen Situationen an mir.
  • B) Er geht seine eigenen Wege, reagiert aber auf den Rückruf.
  • C) Er beachtet mich gar nicht, der Rückruf funktioniert selten.

Frage 6: Bringt Dein Hund Dir Spielzeug und fordert Dich zum Spielen auf?

  • A) Ja, sehr oft – das ist unser tägliches Ritual.
  • B) Manchmal, am liebsten spielt er aber allein oder mit anderen Hunden.
  • C) Nie – oder er verteidigt sein Spielzeug und teilt es nicht.

Frage 7: Wie reagiert Dein Hund, wenn Du traurig, krank oder gestresst bist?

  • A) Er spürt meine Stimmung, kommt näher, legt sich zu mir und weicht mir nicht von der Seite.
  • B) Er ist etwas ruhiger als sonst.
  • C) Ich merke keinen Unterschied in seinem Verhalten.

Frage 8: Was macht Dein Hund, wenn Du das Haus verlässt?

  • A) Er bleibt ruhig, legt sich hin und wartet gelassen – er vertraut darauf, dass ich zurückkomme.
  • B) Er jammert kurz an der Tür und beruhigt sich dann.
  • C) Er gerät in Panik, jault, zerstört Dinge – oder er bemerkt mein Gehen überhaupt nicht.

Wichtig: Verlustangst ist nicht gleich Liebe. Ein Hund, der bei Deiner Abwesenheit sicht- und hörbar leidet, zeigt keine besonders große Zuneigung, sondern Stress. Bei ausgeprägter Trennungsangst hilft Trainingsarbeit, am besten mit fachlicher Begleitung.

Frage 9: „Spricht" Dein Hund mit Dir?

  • A) Ja – er hat ein ganzes Repertoire aus Lauten, Blicken und Gesten, mit denen er mich um etwas bittet.
  • B) Manchmal zeigt er an, dass er raus oder fressen möchte.
  • C) Er kommuniziert praktisch nicht mit mir.

Frage 10: Wie verhält sich Dein Hund gegenüber Deinen Sachen und Deinem Geruch?

  • A) Er liegt gerne auf meinem Pullover, meiner Decke oder in meinem Sessel und schnuppert an meiner Kleidung.
  • B) Das kommt vor, aber selten.
  • C) Das interessiert ihn überhaupt nicht.

Frage 11: Für wen entscheidet sich Dein Hund, wenn mehrere bekannte Personen im Raum sind?

  • A) Fast immer für mich – ich bin seine sichere Basis.
  • B) Je nach Tag und je nachdem, wer Leckerlis hat.
  • C) Er bevorzugt deutlich eine andere Person.

Frage 12: Wie viel Zeit verbringt Ihr täglich mit gemeinsamer Aktivität?

  • A) Mindestens 30 bis 60 Minuten volle Aufmerksamkeit für Spiel, Training, Nasenarbeit oder Pflege – zusätzlich zu den Pflicht-Gassirunden.
  • B) Etwa 10 bis 20 Minuten, eher unregelmäßig.
  • C) So gut wie nie – der Spaziergang dient nur dem Lösen.

Frage 13: Wie sieht Euer Training aus?

  • A) Wir lernen regelmäßig neue Tricks und Aufgaben, ich arbeite mit positiver Verstärkung und Belohnungen.
  • B) Die Grundkommandos sitzen, Neues trainieren wir nicht mehr.
  • C) Wir trainieren nicht – oder ich arbeite hauptsächlich mit Strafe und lauter Stimme.

Frage 14: Respektierst Du die Signale Deines Hundes, wenn er „jetzt nicht" sagt?

  • A) Immer – ich kenne seine Beschwichtigungssignale und gebe ihm dann Raum.
  • B) Meistens, manchmal kuschle ich ihn aber auch gegen seinen Willen.
  • C) Darauf achte ich nicht.

Bonusfrage zum Nachdenken: Zeigst Du Deinem Hund Deine Liebe auf eine Art, die er versteht – oder auf eine Art, die für Dich bequem ist?

Ergebnistyp 1 (meistens C): Noch hat Dein Hund keine starke Bindung zu Dir aufgebaut

Eurer Beziehung fehlt noch das Grundvertrauen – entweder weil Dein Hund erst kurz bei Dir lebt, weil er in seiner Vergangenheit Schwieriges erlebt hat oder weil der Alltag Euch auf „Futterlieferant" und „Mitbewohner" reduziert hat. Das ist kein Grund für Schuldgefühle, aber ein klares Signal, bewusst neu anzufangen. Mehr dazu findest Du unter Anzeichen, dass mein Hund mich nicht mag.

  • Tierarztbesuch: Rückzug, Kontaktvermeidung, Reizbarkeit oder Apathie haben häufig gesundheitliche Ursachen – Schmerzen, Schilddrüse, Magen-Darm, Augen oder Gehör.
  • Prinzip Freiwilligkeit: erzwinge keinen Kontakt. Setz Dich ruhig in seine Nähe, sprich mit sanfter Stimme, wirf Leckerlis ohne Erwartung. Dein Hund entscheidet, wann er kommt.
  • Sicherer Rückzugsort: ein eigener, unantastbarer Platz, an den niemand herangeht – besonders keine Kinder.
  • Handfütterung: einige Portionen täglich aus der Hand oder über die Schnüffelmatte schaffen schnell eine positive Verknüpfung mit Dir.
  • Fachliche Unterstützung: bei Panik beim Alleinsein, Zerstörung, Aggression oder komplettem Rückzug brauchst Du eine individuelle Verhaltensberatung.

Ergebnistyp 2 (meistens B): Einige Punkte in Eurer Beziehung sind noch ausbaufähig

Die Basis steht: Dein Hund akzeptiert Dich und fühlt sich in Deiner Gegenwart sicher. Viele Signale deuten aber darauf hin, dass Eure Beziehung vor allem auf Routine beruht – Füttern und Gassi gehen – und weniger auf echter Partnerschaft. Möglich ist auch, dass Du einfach einen charakterlich unabhängigeren Hundetyp hast: Unabhängigkeit bedeutet keinen Mangel an Zuneigung, sondern einen anderen Ausdrucksstil. Die gute Nachricht: Bindung lässt sich in jedem Hundealter aufbauen.

  • Feste Rituale: gleiche Zeiten für Mahlzeiten, Spaziergänge und Abendruhe. Vorhersehbarkeit schafft Vertrauen.
  • 15 Minuten täglich nur für Euch: ohne Handy, ohne Ablenkung – Zerrspiel, Schnüffelteppich oder eine ruhige Massage.
  • Kurze Trainingseinheiten: fünf Minuten für einen neuen Trick wie Pfote geben oder Verbeugung, konsequent mit positiver Verstärkung statt lauter Stimme.
  • Gassirouten variieren: neue Gerüche und gemeinsames Entdecken festigen die Bindung schneller als die immer gleiche Runde um den Block.
  • Hundesprache lernen: Beschwichtigungssignale wie Züngeln, Gähnen oder Kopf wegdrehen erkennen und immer respektieren.

Ergebnistyp 3 (meistens A): Ihr seid ein Traumpaar!

Ihr zwei seid ein echtes Dreamteam. Ihr lest Euch gegenseitig aus den Augen ab und erkennt mühelos, was der andere gerade braucht. Dein Hund nutzt Dich als seine sichere Basis: Er vertraut Dir, sucht Deine Nähe aus freiem Willen und kann bei Dir vollständig entspannen.

  • Neue Herausforderungen suchen: Nasenarbeit, Mantrailing, Dogtrekking, Trickdogging oder ein neuer Trick pro Monat.
  • Rituale beibehalten: sie geben Deinem Hund weiterhin Sicherheit.
  • Gesundheit und Ernährung im Blick behalten: eine Fütterung, die zu Alter und Aktivität passt, ist die Grundlage für körperliches Wohlbefinden – und damit für eine gute Beziehung.
  • Test wiederholen: mach den Typ-Check in einigen Monaten erneut und vergleiche Dein Ergebnis.

Hinweis: Dieser Typ-Check dient der Orientierung und Unterhaltung – er ersetzt keine Einschätzung durch Tierärztin, Tierarzt oder Verhaltensberatung. Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter: unabhängige Hunde, Senioren, Hunde mit eingeschränktem Gehör oder Sehvermögen und Hunde mit schwieriger Vergangenheit zeigen ihre Zuneigung subtiler. Wenn sich das Verhalten Deines Hundes plötzlich verändert, wende Dich bitte an Deine Tierärztin oder Deinen Tierarzt.


Anzeichen, dass mein Hund mich nicht mag

Generell gibt es einige Anzeichen dafür, dass ein Hund Dich nicht mag. Diese können sein:

  • Er geht Dir aus dem Weg, sucht keinen Kontakt oder sogar das Weite.
  • Er ist nervös, schreckhaft und kann sich nicht entspannen, was auf mangelndes Vertrauen hindeutet.
  • Er will nicht mit Dir spielen oder spazieren gehen.
  • Er zeigt deutliche Abwehrsignale, wie z. B. Knurren oder Schnappen.
  • Er frisst nicht und nimmt keine Leckerlis von Dir.

Wenn Du eins oder mehrere dieser Zeichen bei Deinem Hund bemerkst, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass er Dich nicht leiden kann. Gerade, wenn sich sein Verhalten plötzlich und ohne erkennbaren Grund ändert, kann das ein Zeichen dafür sein, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Lasse Deine Fellnase vom Tierarzt untersuchen, möglicherweise hat er Schmerzen und reagiert deshalb anders als gewohnt.


Anzeichen, dass mein Hund mich nicht mag

Generell gibt es einige Anzeichen dafür, dass ein Hund Dich nicht mag. Diese können sein:

  • Er geht Dir aus dem Weg, sucht keinen Kontakt oder sogar das Weite.
  • Er ist nervös, schreckhaft und kann sich nicht entspannen, was auf mangelndes Vertrauen hindeutet.
  • Er will nicht mit Dir spielen oder spazieren gehen.
  • Er zeigt deutliche Abwehrsignale, wie z. B. Knurren oder Schnappen.
  • Er frisst nicht und nimmt keine Leckerlis von Dir.

Wenn Du eins oder mehrere dieser Zeichen bei Deinem Hund bemerkst, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass er Dich nicht leiden kann. Gerade, wenn sich sein Verhalten plötzlich und ohne erkennbaren Grund ändert, kann das ein Zeichen dafür sein, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Lasse Deine Fellnase vom Tierarzt untersuchen, möglicherweise hat er Schmerzen und reagiert deshalb anders als gewohnt.


Was kannst Du tun, damit Dein Hund Dich liebt?

Um das Herz eines Hundes zu gewinnen, gibt es ein paar wundervolle Tipps, die Du ganz einfach in Ihren Alltag einbauen kannst und so Stück für Stück die Bindung zwischen Euch verstärken können. Die wichtigsten Punkte für eine liebevolle Mensch-Hund-Beziehung

 

Quality Time mit Deinem Hund

Gemeinsame Erlebnisse und Abenteuer schweißen zusammen! Spaziergänge, Wanderungen, Hundesport und sogar Ausflüge ins Restaurant sind ideale Gelegenheiten, als Team zusammenzuwachsen. 

 

Liebe geht durch den Magen

Futter ist eine wichtige Ressource für Hunde, über die Du relativ einfach den Zugang zu Deinem vierbeinigen Schatz findest. Verwöhne ihn mit schmackhaften Mahlzeiten und belohne ihn, wenn er etwas gut gemacht hat. Aber achte darauf, nur gesundes Futter und Snacks, wie z. B. von JOSERA zu füttern. Viele Lebensmittel, die wir Menschen gern essen, sind für Hunde nur bedingt verträglich oder sogar ungesund. Mehr dazu erfährst Du in unserem Ratgeber “Was dürfen Hunde nicht fressen”.

Womit Du Deinen Vierbeiner kulinarisch verwöhnen kannst:

 

Kennst Du Deinen Hund? 

Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass Du die Bedürfnisse Deines Hundes kennst und wertschätzt. Als guter Rudelchef ist es Deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es Deinem Vierbeiner an nichts fehlt. Neben Futter, Fürsorge und einem sicheren Platz ist für unsere Fellnasen wichtig, dass sie einen zuverlässigen und souveränen Beschützer an ihrer Seite haben. 

Dazu gehört auch, dass Du die körpersprachlichen Signale Deines Hundes siehst und richtig verstehst. Unsere Vierbeiner beobachten ihre Menschen genau und lernen schnell, welche Verhaltensweisen auf welche Stimmung zurückzuführen sind. Tu Deinem Vierbeiner den Gefallen und lerne das 1x1 der Hundesprache. Schwanzwedeln kann Ausdruck großer Freude sein, aber auch Unsicherheit, Aggression oder viele andere Gefühlszustände ausdrücken, je nach Art des Wedelns. Eine zu stürmische Begrüßung ist in der Regel keine Liebe, sondern eher Kontrolle. Ein Knurren kann aggressiv gemeint sein oder zu einem ausgelassenen Spiel gehören. Diese feinen Nuancen in der Kommunikation zu erkennen kann Dir helfen, ein wahres Dream Team zu werden. 

Weitere Ideen, wie Du die Liebe zwischen Mensch und Hund vertiefen kannst, erfährst Du auch in unserem Ratgeber "Bindung zum Hund aufbauen und stärken"


Fazit: Liebt mein Hund mich?

Wie viele Liebesbeweise zeigt Dein Hund Dir? Seid ihr ein eingespieltes Team oder gibt es noch Luft nach oben? Wenn ja, dann ist gar nicht so schlimm, denn auch Hunde sind unterschiedlich gestrickt. Manche brauchen aufgrund ihrer Erfahrungen oder ihres Charakters länger als andere. Es gibt Fellnasen, die sich schneller an ihren Menschen binden als andere. So kann der Aufbau von Vertrauen bei Hunden aus dem Tierschutz schon mal mehr Geduld fordern. Aber dennoch solltest Du nicht aufgeben, denn die Mühe lohnt sich. Zeige Deinem Hund, dass Du es gut mit ihm meinst. Dann wird bestimt bald ein tolles Mensch-Hund-Team aus Euch.