Heu, Heu und nochmals Heu: Während bei manchen Pferden auf eine Fütterung mit Kraftfutter verzichtet werden kann, ist Heu vom Futterplan des Vierbeiners nicht wegzudenken. Eine Menge von 1,5 Kilogramm pro 100 Kilogramm Körpergewicht sollten Pferde täglich mindestens an Heu zur Verfügung haben. Denn Rohfaser ist die Basis für eine gute Verdauung des Pferdes und die Verdauung ist die Basis für alles! In Fällen, wo eine (ausreichende) Fütterung mit hochwertigem Heu nicht gewährleistet werden kann oder diese ergänzt werden soll, haben sich Heucobs als gute Alternative erwiesen.

Heucobs sind mittlerweile weit verbreitet, doch immer noch werfen die kleinen Presslinge eine Menge Fragen bei Pferdebesitzern auf. Was sind Heucobs eigentlich? Weshalb soll ich Heucobs füttern? Wie soll ich Heucobs füttern? Und was genau ist eigentlich in Heucobs drin? In unserem Ratgeber zum Thema „Heucobs füttern“, entwirren wir für Sie den Heucobs-Fragendschungel. Außerdem geben wir Ihnen Tipps, was Sie beachten sollten, wenn Sie Ihrem Pferd Heucobs füttern möchten.

Pferd frisst Heu
Heu als Pferdefutter? Nicht immer ist das problemlos möglich!


Was sind Heucobs eigentlich und für was sind Heucobs gut?

Für Heucobs wird gemähtes Gras in einem schonenden Warmluftverfahren getrocknet, zerkleinert und zu Cobs gepresst. Je größer der Durchmesser der Cobs ist, desto mehr Raufutterstruktur bleibt bei der Herstellung erhalten. Qualitativ hochwertige Heucobs sind also eine optimale Alternative, um die Raufutterversorgung des Vierbeiners zu sichern. Manche Pferdehalter fragen sich, warum sie Heucobs überhaupt füttern sollten. Dazu sei zunächst gesagt: Hochwertiges Heu in ausreichender Menge ist ganz wunderbar! Es liefert dem Pferd die lebensnotwendige Rohfaser, ist vollgepackt mit wichtigen Nährstoffen, sorgt für eine gesunde Speichelproduktion und kommt dem natürlichen Fressverhalten des Pferdes, nämlich dem des stundenlangen Kauens, sehr entgegen. Doch es gibt Fälle, in denen eine Fütterung mit Heu nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist. Oder auch Fälle, in denen die Heuqualität zu wünschen übrig lässt. Das kann beispielsweise sein, wenn das Heu zu einem sehr späten Zeitpunkt geerntet wurde. Dann enthält es zu wenige der für das Pferd wichtigen Nährstoffe. Oder, wenn das Heu sogar mit Schimmelpilzsporen belastet ist. Heu kann häufig auch Reizstaub entwickeln – bei Pferden mit Atemwegsbeschwerden kann das zu Problemen führen. Unsere hochwertigen Kraut & Rüben Heucobs bieten hier einen Ausweg aus dem Fütterungs-Dilemma. Denn sie bieten reichlich Rohfaser, sind staubfrei und sorgen für eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. Sie sind ebenfalls als Aufwertung des Grundfutters geeignet. Außerdem können die Cobs hervorragend auch als Kraftfutterersatz dienen. Soll das Pferd beispielsweise kein Kraftfutter erhalten, aber „etwas in der Krippe“ haben, während die Stallnachbarn ihr Futter bekommen, sind Heucobs eine gute Alternative. Sie sind auch von Pferden mit Zahnproblemen leicht zu kauen. Heucobs sind also wahre Alleskönner und bei Bedarf eine ideale Erweiterung des Futterplans des Pferdes!

Sind eingeweichte Heucobs wirklich ein „Ersatz“ für Heu? Heucobs können bei ausreichender Faserlänge ein Ersatz für die Heufütterung sein. So dienen sie beispielsweise alten Pferden, die Heu nicht mehr kauen können, komplett als Heuersatz.


Weshalb sollte ich Heucobs füttern?

Die Gründe, dem Pferd Heucobs zu füttern sind vielfältig. Einige davon können sein:

  • Als Heuersatz bei alten Pferden
  • Für Pferde mit Zahnproblemen
  • Bei Pferden mit Atemwegsproblemen (keine Staub- oder Schimmelbelastung)
  • Zur Aufwertung von nährstoffarmem Heu
  • Als Krippenfutter bei Getreideunverträglichkeit
  • Als Kraftfutterersatz
  • In der Rekonvaleszenz
  • Zur zusätzlichen Flüssigkeitsaufnahme

Pferd beim Heufressen
Heucobs können die Heufütterung ergänzen oder ersetzen.


Trocken füttern oder einweichen? Wie füttere ich Heucobs?

Heucobs zubereiten ist gar nicht schwer – wer eine Tütensuppe zubereiten kann, der bekommt es auch mit den Heucobs hin! Natürlich sind Heucobs viel mehr als nur eine „Tütensuppe“ für Pferde. In ihnen stecken im Idealfall wichtige Nährstoffe, die schon erwähnte Rohfaser und, wenn sie von gepflegten Wiesen stammen, auch wertvolle Gräser und Kräuter. Während Heucobs im getrockneten und gepressten Zustand erfreulich platzsparend sind, wachsen sie regelrecht über sich hinaus, wenn sie auf Wasser treffen. Größere Heucobs sollten immer eingeweicht verfüttert werden! Sonst werden die Cobs gegebenenfalls zu schnell gefressen oder können sogar eine Schlundverstopfung verursachen. Wer die Heucobs vorher einweicht, ist auf der sicheren Seite. Die zuvor aufgequollenen Heucobs sind darüber hinaus sehr schmackhaft. Hier nun konkrete Tipps, wie Sie Heucobs ganz einfach richtig füttern:

Heucobs richtig füttern Zum Einweichen einfach 2-3 Liter Wasser je kg Heucobs zugeben und ca. 30 Min. quellen lassen.

Heucobs: Warmes oder kaltes Wasser verwenden?

Wenn Sie bei der Zubereitung der Heucobs warmes Wasser verwenden, kann sich die Einweichzeit verkürzen. Sie können aber natürlich auch kaltes Wasser verwenden, um Ihre Heucobs einzuweichen. Je nach Jahreszeit und Vorliebe des Pferdes, empfiehlt es sich, die Wassertemperatur zu variieren. Damit die eingeweichten Heucobs im Sommer nicht gären oder im Winter einfrieren, sollten Sie die Cobs immer frisch zubereiten.

 


Heucobs – wie viel sollte ich füttern?

Wenn die Heucobs als alleiniges Grundfutter für Ihr Pferd gedacht sind, also als kompletter Heuersatz dienen, sollten Sie davon 1,5 kg je 100 kg Körpergewicht pro Tag füttern. Als Aufwertung einer bestehenden Heuration gilt: 1 kg Heucobs ersetzen 1 kg Heu (dies gilt für JOSERA Kraut & Rüben Heucobs).

Sind Sie sich mit der Fütterungsmenge von Heucobs unsicher oder möchten Sie wissen, ob Heucobs eine gute Alternative für Ihre Pferde sind, stehen Ihnen unsere Futter-Experten gerne mit Rat und Tat zur Seite:


Woran erkenne ich gute Heucobs?

Zunächst einmal ist es wichtig, wie die Heucobs hergestellt wurden. Wenn sie von naturbelassenen Wiesen stammen und der Schnittzeitpunkt sorgfältig gewählt wurde, enthalten sie hochwertige Gräser und Kräuter und haben einen geringen Fruktangehalt.

Achten Sie außerdem darauf, dass sie schonend getrocknet wurden, staubfrei und vor allem ohne Zusatz von Zucker oder Melasse sind. Zusatzstoffe haben in Heucobs in der Regel nichts zu suchen!

Unsere Heucobs für Ihren Liebling:


 

Neu bei uns: JOSERA Kraut & Rüben Heucobs

Die Kraut & Rüben Familie hat Zuwachs bekommen! Bekannt ist das Kraut & Rüben-Sortiment für seine natürlichen, getreidefreien Rezepturen, ausgestattet mit hochwertiger Rohfaser und gesunden Wiesenkräutern.

Klar, dass da auch hochwertige Heucobs nicht fehlen dürfen! Sie bestehen zu 100 % aus Gräsern und Kräutern von naturbelassenen Wiesen und wurden schonend getrocknet.

Weitere Pluspunkte der JOSERA Kraut & Rüben Heucobs sind:

  • Ein geringer Fruktangehalt durch optimalen Schnittzeitpunkt
  • Staubfrei dank mehrfacher Absiebung und schonender Verarbeitung
  • Melassefrei und ohne Zuckerzusatz

Sie erhalten die natürliche Struktur der Gräser, wirken durch die Länge ihrer Faser sehr sättigend, sind schmackhaft und werden sehr gut gefressen. Die JOSERA Kraut & Rüben Heucobs tragen so zur Deckung des Rohfaserbedarfs und dem natürlichen Fressverhalten des Pferdes bei. Apropos natürlich – die Natur zu schützen und zu erhalten ist uns wichtig! Deswegen hier noch einige Worte zum Thema Nachhaltigkeit:

Heucobs CO2-frei? Wir sind dabei!

Denn weil wir von JOSERA Wert darauf legen, dass unser wunderschöner Planet auch morgen noch – nicht nur für Pferd und Reiter – lebenswert bleibt, verwenden wir bei der Herstellung der JOSERA Kraut & Rüben Heucobs ausschließlich Gräser und Kräuter aus nachhaltiger, regionaler Produktion. Und nicht nur das – die JOSERA Kraut und Rüben Heucobs werden, dank Solarenergie und Aufforstungsprojekten, komplett CO2-neutral produziert und getrocknet!


Fazit

Hochwertige Heucobs können als kompletter Heuersatz sinnvoll sein oder die Grundfutterration ergänzen. Bei minderwertigem Heu, alten Pferden, Zahnproblemen beim Pferd, Atemwegsbeschwerden des Pferdes oder als Heuersatz können z. B. JOSERA Kraut & Rüben Heucobs eine gute Alternative sein, um den Bedarf des Pferdes an wichtiger Rohfaser zu decken und dem natürlichen Fressverhalten entgegenzukommen. Sie eignen sich auch gut als Kraftfutterersatz in Kombination mit einem hochwertigen Mineralfutter. Heucobs sollten immer eingeweicht gefüttert werden. Dabei kann sowohl warmes als auch kaltes Wasser verwendet werden, wobei warmes Wasser die Quellzeit verkürzt. Weitere Fragen zum Thema Heucobs füttern geben Ihnen gerne unsere Fütterungsexperten. Natürlich stehen diese Ihnen auch bei allen anderen Fragestellungen rund um das richtige Futter für Ihr Pferd zur Seite.