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Trend „Getreidefreies Hundefutter“ – das Beste für Ihren Hund?

Hundefutter ohne Getreide steht nicht mehr nur für Hunde mit Unverträglichkeiten und Allergien auf dem Speiseplan. Vielmehr ist es ein Trend, seinen Hund ohne Getreide zu ernähren. Wie auch Sie möchte jeder Hundebesitzer das Beste für seinen geliebten Vierbeiner. Aber wie sieht die Betrachtung aus ernährungsphysiologischer Sicht aus? Benötigt ein Hund Getreide, ist es ein Füllstoff oder sogar schädlich?

In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über dieses umstrittene Thema. Wir setzen uns mit folgenden Punkten auseinander:

 

verschiedene-getreidearten-fuer-den-hundVerschiedene Getreidearten: Welche Nährstoffe liefert Getreide?

Weit verbreitet sind Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Reis, Mais und noch viele weitere Varianten und Kreuzungen. Teilweise werden die verschiedenen Getreidesorten in Sommer- und Wintergetreide unterteilt. In Deutschland sind Mais, Weizen, Gerste, Roggen, Hafer und Dinkel am weitesten verbreitet.

Je nach Art enthält Getreide viele Nährstoffe in unterschiedlichen Mengen. Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente werden dem Organismus zur Verfügung gestellt.

So enthält Reis beispielsweise Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium, verschiedene B-Vitamine und Folsäure sowie essentielle Aminosäuren. Mais enthält unter anderem die Mineralstoffe Mangan, Kupfer und Phosphor sowie das Vitamin A und Vitamin E.

Die Domestizierung von Hunden: Warum Getreide im Hundefutter?

Viele Menschen fragen sich, was Getreide im Hundefutter „verloren“ hat. Schließlich ist der Hund doch ein Wolf, oder nicht?

warum-getreide-im-hundefutterZweifelsohne stammt der Hund vom Wolf ab, ABER: im Laufe der Jahre wurde der Hund durch den Menschen immer weiter domestiziert. Mittlerweile ist der Hund dazu in der Lage, stärkehaltige Nahrung zu verdauen. Außerdem kann auch pflanzliches Eiweiß sehr gut durch den Hund verwertet werden.

Aber auch der Wolf hat damals nicht nur Fleisch und Knochen seiner Beute, sondern auch Magen- und Darminhalt gefressen. Dieser bestand bei pflanzenfressenden Beutetieren folglich auch aus pflanzlichen Komponenten. Allerdings war die enthaltene Stärke hier quasi schon vorverdaut.

In einer Studie schwedischer Forscher wurden über Jahre Erbgutvergleiche bei Hunden und Wölfen durchgeführt. Dabei wurde herausgefunden, dass der Hund die genetische Veranlagung besitzt, stärkehaltige Nahrung zu verdauen (Quelle: Erik Axelsson et al. 2013: “The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch-rich diet.” Nature, 495, 360–364, (21 March 2013), doi:10.1038/nature11837).

Hunde sind nicht wie häufig vermutet Fleischfresser (Carnivore), sondern Allesfresser (Omnivore). Einen Hund ausschließlich mit sehr fleischlastiger und proteinreicher Kost zu ernähren kann den Stoffwechsel, die Leber und die Niere Ihres Hundes sehr belasten.

hunde-keine-fleischfresserVermeintliche Spezialisten argumentieren häufig mit den Zähnen unserer Hunde. Diese seien doch eindeutig Reißzähne und lassen darauf schließen, dass der Hund ein reiner Fleischfresser sei. Aber dieses Argument lässt sich schnell entkräften: Betrachten Sie die Zähle eines Bären. Bei ihm steht zu großen Teilen pflanzliche Kost, wie Früchte und andere Pflanzenteile, auf dem Speiseplan.

Letztendlich macht eine pflanzliche Komponenten, sowie eine Kohlenhydratquelle als Energielieferant im Hundefutter Sinn. Wenn eine ausschließliche Hundeernährung mit Fleisch stattfindet, könnten Mangelerscheinungen (z. B. an Calcium) die Folge sein.

Verdaulichkeit von Getreide: Entscheidend ist das Herstellungsverfahren

Es gibt viele verschiedene Herstellungsmöglichkeiten: Nassfutter, extrudiertes Trockenfutter, kaltgepresstes Trockenfutter, Halbfeuchtfutter, Flockenfutter etc. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede, was die Verdaulichkeit betrifft.

Flockenfutter besteht mitunter aus Quetschgetreide, was leider kaum aufgeschlossene Stärke enthält. Die Folge ist eine weniger gute Verdaulichkeit. Bei der Kaltpressung ist der Stärkeaufschluss ebenfalls vermindert. Die bei der Kaltpressung verwendeten Zutaten werden trotzdem wie beim extrudierten Trockenfutter getrocknet und vermahlen. Der Futterteig muss bei der Kaltpressung auch auf ca. 80 Grad Celsius erhitzt werden.

Bei der Extrusion des Trockenfutters wird die enthaltene Stärke durch die Kurzzeiterhitzung auf ca. 100 Grad Celsius und den zugeführten Wasserdampf zu großen Teilen aufgeschlossen und kann somit sehr gut vom Hund verdaut werden, was bei der Kaltpressung und bei Flockenfutter nicht der Fall ist.

Halbfeuchtfutter mit ca. 18 – 33 % Feuchtegehalt ist bedingt durch die Feuchte in der Regel auf künstliche Konservierungsstoffe angewiesen.

Getreidefreies Hundefutter im Test: Getreidehaltig vs. getreidefrei

Generell ist gegen Getreide im Hundefutter nichts einzuwenden. Wichtig ist, dass die Rezeptur ausgewogen und ernährungsphysiologisch genau auf das Tier zugeschnitten ist. Oft ist die Rede von Futterunverträglichkeiten oder Allergien gegen Getreide. Getreide – in erster Linie Weizen – gilt dabei als einer der häufigsten Auslöser.

Aber auch andere Bestandteile der täglichen Futterration können theoretisch zu Unverträglichkeitsreaktionen führen. So gibt es Hunde, die beispielsweise kein Rind, Schwein, Geflügel oder Fisch vertragen. Jedes im Futter enthaltene Protein kann eine Reaktion hervorrufen, wenn eine Unverträglichkeit bzw. Allergie beim Hund dagegen vorliegt. Sie sehen also, nicht nur Getreide kann Probleme bereiten.

Getreide im Hundefutter ist in erster Linie eine Kohlenhydratquelle und ein Energielieferant - genau wie die folgenden, alternativen Zutaten, die statt Getreide dafür dienen können:

  • Tapioka
  • Amaranth
  • Kartoffel
  • Süßkartoffel
  • Erbse

getreidefreies-hundefutter-testWenn Sie ein Alleinfuttermittel suchen, das Ihren Vierbeiner mit allen nötigen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen versorgt, werden Sie kein Produkt finden, das nur Fleisch enthält. Selbst Hersteller von trockenen Alleinfuttermitteln, die Verfechter der „Hund-gleich-Wolf-These“ sind, verwenden pflanzliche Komponenten.

Es gibt sehr gut verdauliche Getreidesorten, wie z. B. Reis oder Mais. So gut wie jeder Hundebesitzer kennt es: bei Durchfall empfiehlt der Tierarzt oftmals eine Hühnchen-Reis-Diät. Das hat den Grund, dass Reis sehr leicht verdaulich ist. Was sollte also gegen diesen hochverdaulichen Reis im Hundefutter sprechen?

Heutzutage werden getreidefreie Futtersorten nicht nur Hunden gefüttert, die an einer Unverträglichkeit bzw. Allergie leiden. Längst ist es vielmehr ein Trend, seinen Hund ohne Getreide zu ernähren.

Es ist definitiv kein Nachteil, ein getreidefreies Futter zu wählen. Die meisten Hundefutter ohne Getreide sind leicht verdaulich und auch für empfindliche Hunde geeignet. Allerdings spricht auch nichts dagegen, ein Hundefutter mit gut verwertbaren Getreidesorten wie beispielsweise Reis oder Mais zu füttern.

Allergien und Unverträglichkeiten gegen Getreide

allergien-unvertraeglichkeiten-getreideBei starken Veränderungen der Kotkonsistenz, Erbrechen, entzündeten Ohren, vermehrtem Kratzen und Haarausfall bei Hunden wird schnell mit Futter experimentiert. Hundefutter ohne Getreide spielt diesbezüglich häufig eine Rolle. Bevor Sie aber ein getreidefreies Hundefutter, ein Futter mit der Aufschrift „hypoallergen“ oder ein Futter mit sehr exotischen Fleischquellen (wie Känguruh, Strauß, Pferd, Ziege, Büffel etc.) wählen, sollten Sie einen kurzen Moment in die Ursachenforschung investieren. Die Symptome einer Futterunverträglichkeit passen zu einer Vielzahl an Krankheiten.

Eine der häufigsten Ursachen für allergische Symptome an der Haut ist übrigens die Flohbissallergie. Flöhe finden in beheizten Räumen ideale Lebensbedingungen. Ein Test auf Flohkot im Fell ist schnell gemacht und ein eindeutiger Hinweis. Die Flohbekämpfung und -prophylaxe ist einfach und effektiv durchführbar.

Bei der Kotkonsistenz sollte zwischen breiigem Kot und wässrigem Durchfall unterschieden werden. Breiiger Kot ist häufig stressbedingt, könnte auch durch Leckerlis hervorgerufen werden und natürlich auch durch ein ungeeignetes Futter. Ist ein Futter zum Beispiel schlecht verdaulich - und dabei spielt es keine Rolle ob es sich um ein Hundefutter ohne Getreide oder mit handelt - kann dies zu breiigen Haufen führen, ohne dass es sich um eine Allergie oder Unverträglichkeit handelt. Hier ist ein Futterwechsel auf ein qualitativ hochwertiges Futter die einfachste Alternative. Bevor Sie aber das Hundefutter verteufeln, sollten Sie alle anderen Faktoren ausschließen. Gründe für Durchfall bei Hunden können sein:

  • Fallobst
  • Lecken der mit Streusalz behafteten Pfoten im Winter
  • Stress, Trauer
  • Essen vom Tisch
  • Hüttenkäse, Joghurt etc.
  • Rohfütterung
  • Futterumstellungen

Bei Durchfall kann es sinnvoll sein, währenddessen ein Futter mit exotischen Proteinquellen zu füttern. Dieses Futter beinhaltet ausgefallene Fleischsorten wie Känguru, Strauß, Hirsch oder Pferd. Das Risiko für die Bildung einer Allergie steigt während des Durchfalls. Um diesem höheren Risiko entgegenzuwirken, opfert man exotische Proteine, so dass nach Abklingen des Durchfalls wieder vergleichsweise günstigere Produkte ohne exotische Zutaten gefüttert werden können.

Die andere Variante im Falle von Durchfall wäre ein Nahrungsentzug von 24 Stunden. Tritt keine Linderung nach zwei Tagen ein, sollte jetzt spätestens der Tierarzt aufgesucht werden.

Bei schwachen, aber unklaren Symptomen, die auf eine Futtermittelunverträglichkeit  hindeuten, kann es sich lohnen, in kleinen Schritten und über längere Fütterungsperioden mit Hundefutter ohne Getreide zu experimentieren.

Eine Futterunverträglichkeit oder Allergie lässt sich in den meisten Fällen nur schwer diagnostizieren, da dies beispielsweise eine Eliminations- bzw. Ausschlussdiät erfordert. Es wird zunächst nur ein Einzelfuttermittel gefüttert, welches das Tier noch nie zuvor gefressen hat. Diese Therapie sollte nur bei akutem Verdacht einer Futterunverträglichkeit und nach Rücksprache mit einem Tierarzt erfolgen. Erst im Anschluss kann darüber diskutiert werden, ob ein Trockenfutter ohne Getreide die Lösung des Problems darstellt.

Versteckte Gefahren in Leckereien für den Hund

Wenn ein Tier tatsächlich auf Getreide reagiert, ist Vorsicht geboten: viele Leckerlis sind oftmals getreidehaltig und Leckereien vom Tisch (Nudeln, Brot, Reis) sind dann ebenfalls tabu. Bei hochsensiblen Hunden kann schon die kleinste Berührung mit dem Allergen zu heftigen Symptomen führen. Wir raten Ihnen deshalb, immer im Sinne des Tieres zu handeln.

Getreidefreies Welpenfutter

Häufig kommt es bereits bei der Aufzucht von Hunden zu Problemen, die durch eine falsche Ernährung herbeigeführt werden. Selbst zubereitete Nahrung ist sicherlich gut gemeint, aber nicht gleich gut gemacht. Gegen ein gutes getreidefreies Hundefutter im Wachstum spricht natürlich nichts, sofern es ausgewogen ist. 

Gerade Hunde im Wachstum haben besondere Ansprüche an die Ernährung. Wenn bestimmte Werte, wie z. B. das Calcium-Phosphor-Verhältnis in der Wachstumsphase nicht stimmen, können gesundheitliche Folgen wie z. B. Skelettstörungen daraus resultieren.

Dagegen kann ein hochwertiges Alleinfuttermittel für wachsende Hunde Ihren Vierbeiner mit allen nötigen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen versorgen – sowohl wenn es getreidefrei, aber auch wenn es getreidehaltig ist. Natürlich gibt es im Handel eine große Auswahl an Welpenfutter ohne Getreide.

Getreide ja oder nein: Entscheidungshilfe

entscheidung-getreidefreies-hundefutterAuf Grund der vorangegangenen Schlüsse ist eine ernährungsphysiologisch sinnvolle Rezeptur mit verträglichen Getreidesorten wie z. B. Reis oder Mais überhaupt kein Problem und bringt keinerlei Nachteile für das Tier mit sich. Natürlich unter der Voraussetzung, dass keine Unverträglichkeit vorliegt.

Wie oben bereits geschildert, handelt es sich beim Hund um einen Omnivoren, also einen Allesfresser. Eine pflanzliche Zutat im Hundefutter ist somit kein Füllmittel, sondern hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Leider verbreitet sich der Irrtum, dass der Hund ein Fleischfresser ist und möglichst wie ein Wolf ernährt werden soll, immer weiter.

Mit getreidefreiem Hundefutter können Sie Hunde jeden Alters ernähren. Das Angebot im Handel erstreckt sich über Junior, Adult und Senior Hundefutter ohne Getreide. Wichtig ist eine individuelle Beratung, um das richtige Futter für Ihren vierbeinigen Liebling zu finden.

Bei dem Premium Hundefutter von JOSERA wird grundsätzlich auf den Zusatz von Weizen verzichtet. Es gibt verschiedene getreidefreie, aber auch getreidehaltige Futtersorten mit leicht verträglichen Getreidesorten wie z. B. Reis oder Mais.

Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen jederzeit für alle Fragen rund um die Ernährung Ihres Hundes zur Verfügung.  

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  1. YoungStar

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