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Welpenfutter - Tipps für die richtige Ernährung junger Hunde

Welpenfutter - Tipps für die ErnährungEs ist für Mensch und Tier ein aufregendes Ereignis, wenn ein kleiner Welpe in sein neues Zuhause einzieht. Die richtige Ernährung fängt schon im Alter von wenigen Wochen an und legt den Grundstein für ein gesundes Knochengerüst.

Für Sie sind das richtige Calcium-Phosphor-Verhältnis, verbotene Lebensmittel und die Wachstumsphase von Hunden Neuland?

Oder Sie haben bereits Hundeerfahrung und es stellen sich Fragen im Zusammenhang mit Futterumstellungen, verschiedenen Fütterungsvarianten oder dem idealen Futterrhythmus? Dann sind Sie hier richtig!

Über das folgende Inhaltsverzeichnis haben Sie die Möglichkeit, Ihr Wunschthema auf einen Blick zu finden:

 

Inhaltsverzeichnis

 

Welpenernährung: Welche Art von Futter für den Welpen

Welches Futter für Welpen?

Das ist wohl die erste Frage von Neuhundebesitzern, die im Zusammenhang mit der Fütterung auftritt: Welche Art von Futter soll es sein? Zwischen Nassfutter, Trockenfutter und selbst zubereiteter Nahrung scheiden sich die Geister. Sie fragen zehn Menschen und erhalten zehn Meinungen. Ob Züchter, Tierarzt oder Hundetrainer – jeder weiß etwas anderes. Dabei kann in der Wachstumsphase so mancher Fütterungsfehler Folgen haben. Schließlich muss sich das Knochengerüst Ihres Hundes erst entwickeln – und das möglichst gesund.
   
Im ersten Schritt sollten Sie sich für eine Variante entscheiden, da das Verdauungssystem des Hundes wesentlich empfindlicher ist, als das von uns Menschen. Zu viel Abwechslung könnte Verdauungsirritationen und Durchfall bei Ihrem Hundewelpen verursachen. Außerdem kann die Abwechslung dazu führen, dass Sie Ihren Hund „mäkelig“  erziehen. Irgendwann möchte der vierbeinige Liebling nur noch das fressen, was ihm am besten schmeckt. Er fordert die Abwechslung quasi ein. Besonders in der Flegelzeit (ähnlich der menschlichen Pubertät) testen junge Hunde ihre Grenzen aus. In dieser Phase kann es auch dazu kommen, dass der Hund plötzlich das Futter verweigert. Hier ist etwas Feingefühl gefordert: spekuliert der Vierbeiner ggf. auf etwas anderes leckeres oder hat es tatsächlich andere Ursachen, weshalb der Welpe nicht frisst (z. B. gesundheitliche Gründe, bei Rüden die Läufigkeit einer Hündin in der Nachbarschaft etc.)?

Das Futter im Welpenalter selbst zuzubereiten ist für einen Laien nicht empfehlenswert. Es erweist sich als schwierig, die speziellen Bedürfnisse des Welpen an Nährstoffen bei eigenhändig zusammengestellter Nahrung optimal zu kombinieren bzw. zu decken. Mit der ausgewogenen Rezeptur eines qualitativ hochwertigen Alleinfuttermittels hingegen, werden alle Bedürfnisse abgedeckt. Der Hersteller des Futters garantiert, dass das Futter alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Nährstoffe enthält, die Ihr Hundewelpe benötigt. Achten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt darauf, dass es sich um ein Junior Alleinfutter handelt – egal ob Sie Nass- oder Trockenfutter für Ihren Liebling besorgen. 

 

Warum das Calcium-Phosphor-Verhältnis im Hundefutter für Welpen so wichtig ist

Calcium-Phosphorverhältnis im Hundefutter für WelpenVon großer Bedeutung in der Wachstumsphase ist das Verhältnis von Calcium und Phosphor zueinander.

 

Vorsicht vor falschem Welpenfutter
Wenn Probleme mit den Knochen vermutet werden, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.

Wenn Sie Futter kaufen, sollen Sie unbedingt darauf achten, dass sich das Futter für wachsende Hunde eignet (Deklaration Junior bzw. Alleinfuttermittel für wachsende Hunde).

Das Calcium-Phosphor-Verhältnis eines Alleinfuttermittels für wachsende Hunde unterscheidet sich in der Regel zu dem eines Alleinfuttermittels für ausgewachsene Hunde. Bei dem Futter für Welpen muss der Calciumgehalt unbedingt gedeckelt sein.

Bei einem ausgewachsenen Hund wird ein zu hoher Calciumgehalt im Futter einfach über den Kotabsatz ausgeschieden. Beim wachsenden Hund funktioniert dieser Schutz im Darm vor der Calciumüberversorgung noch nicht. Ein zu hoher Calciumgehalt wird von einem wachsenden Hund aufgenommen und kann dann bei ihm zu Fehlbildungen am wachsenden Skelett durch Calciumüberversorgung führen. Folglich kann dies auch Probleme für Ihren Hund im Alter bedeuten.

Gründe für einen Calciumüberschuss sind beispielsweise:

Falsches Futter,  Adult Futter:
Die Wahl des falschen Futters (z. B. wenn Sie einem noch wachsenden Hund ein Adult Produkt füttern) kann zu einer Calciumüberversorgung und somit zu Fehlbildungen am Skelett führen. 

Mineralstoffergänzungen (Präparate):
Zusätzliche Präparate können zu einer Überversorgung führen. Wenn Sie ein Alleinfuttermittel füttern, hat ihr Hund alles, was er benötigt.

Knochenfütterung:
Knochen sind sehr calciumhaltig und können somit bei zusätzlicher Fütterung schnell zu einer Überversorgung an Calcium führen. Erfahrene Hundehalter kennen das Szenario bei ausgewachsenen Hunden: Hat der Hund viele Knochen gefressen und damit viel Calcium aufgenommen, kommt es leicht zum charakteristischen Knochenkot. Der wachsende Hund würde in diesem Fall das Calcium aufnehmen und nicht über den Kot ausscheiden.

Fleischfütterung:
Eine Fütterung von zusätzlichem Fleisch ist abzuraten. Fleisch ist sehr phosphorhaltig und verschiebt das Calcium-Phosphor-Verhältnis der gesamten Futterration, was ebenfalls Entwick¬lungsstörungen zur Folge haben kann. 

Der Unterschied zwischen Welpennahrung und Adult Nahrung

Die Nähstoffversorgung in der Wachstumsphase unterscheidet sich wie oben erwähnt zu der, eines ausgewachsenen Hundes. So ist zwingend ein geeigneter Phosphor- und Calciumgehalt erforderlich. Adultfuttersorten sind nicht auf den wachsenden Hund abgestimmt. Wachsende Hunde dürfen deshalb nicht ohne weiteres mit einem Adultfutter groß gezogen werden.  

Um das Skelett von wachsenden Hunden von Beginn an richtig zu versorgen und Gelenksproblemen vorzubeugen, können z. B. Glucosaminoglycane aus der neuseeländischen Grünlippmuschel verwendet werden. Diese sind in vielen Juniorfuttersorten enthalten.

Nachdem Ihr Hund ausgewachsen ist, kann natürlich eine Futterumstellung auf ein Adultfutter erfolgen. Wie lange die Wachstumsphase andauert, richtet sich nach dem zu erwartenden Endgewicht Ihres Hundes. Mehr hierzu erfahren Sie im Abschnitt „Hundewelpen kleiner, mittlerer und großer Rassen richtig füttern: Was ist zu beachten?“.

Die richtige Futtermenge für den Welpen

Die richtige Futtermenge für WelpenDie Futtermenge steuert ein kontrolliertes Wachstum zur Vorbeugung von Gelenk- und Knochenproblemen. Leider raten vermeintliche Hundespezialisten immer wieder dazu, das Hundefutter bei wachsenden Hunden auf ein Adult Futter umzustellen, damit der junge Hund nicht zu schnell wächst.

Dieser Irrtum beruht auf der These, dass Hunde, die ein Futter mit hohem Proteingehalt erhalten, zu schnell wachsen. Das ist schon seit Ende der 80er Jahre widerlegt.

Leider gibt es heutzutage immer noch Züchter, erfahrene Hundehalter und sogar Tierärzte, die diese veraltete Lehrmeinung vertreten und daraus fragwürdige Empfehlungen ableiten.

Allein ein Energieüberschuss lässt einen jungen Hund zu schnell wachsen. Das bedeutet, wenn der Hund mehr Futter bzw. Kalorien aufnimmt, als er tatsächlich benötigt. Die Menge des Futters und dessen Energiegehalt steuern das Wachstum des Hundewelpen. Die Größe eines Hundes ist genetisch durch dessen Elterntiere vorbestimmt. Wie schnell er diese Höhe erreicht, wird durch die Größe der Ration beeinflusst. Das heißt, dass ein Hund auch bei gemäßigter Fütterung seine normale Größe erreicht. Welpen und Junghunde müssen während des Hauptwachstums in den ersten sechs bis acht Lebensmonaten viel neues Gewebe in Form bilden. Dazu benötigen sie Energie und das richtige Welpenfutter.

Anzustreben ist ein gleichmäßiges Wachstum, natürlich ohne dass der Hund hungert. In Deutschland sind Juniorfutter mit einem moderaten Fett- und Proteingehalt üblich. Aufgrund des geringeren Energiegehaltes muss davon mehr gefüttert werden, um den Energiebedarf des Junghundes zu decken. Es ist auch möglich, ein Futter mit hohem Protein- und Fettgehalt zu füttern und dieses mengenmäßig zu begrenzen.

Bekommt der Welpe zu viel Futter oder erhält er sein Futter zur freien Verfügung (ad libitum), dann nimmt er mehr Energie auf, als sein Körper benötigt. Er erreicht sein vorgegebenes Erwachsenengewicht schneller als wenn das Futter begrenzt zugeteilt wird. Dennoch kann man nur selten sichtbare Fettpölsterchen erkennen, denn der Welpe wächst eher in die Höhe. Die Folge ist, dass das noch unreife Skelettsystem überlastet wird. Knochen und Organe können nicht in gleicher Weise heranreifen wie es für die Größe des Hundes erforderlich wäre. Besonders tragisch sind die körperlichen Auswirkungen für große Rassen.

Ist ein Welpe wegen Überfütterung tatsächlich zu schnell gewachsen, sollte er keinesfalls zu früh auf ein Adult-Futter umgestellt werden, sondern weniger Welpenfutter bekommen – so lange er noch wächst.

Zur richtigen Dosierung des Welpenfutters empfehlen wir Ihnen einen Messbecher des jeweiligen Herstellers oder eine Küchenwaage. Wie viel Futter Sie Ihrem Welpen geben müssen, hängt maßgeblich von der Rasse, der Aktivität und dem Energiegehalt des Welpenfutters ab. Da es in allen drei Punkten erhebliche Unterschiede gibt, ist eine pauschale Aussage zur Futtermenge nicht möglich.

Gerade bei großwerdenden Rassen ist ein langsames und kontrolliertes Wachstum mit dem richtigen Junior Futter äußerst wichtig. Bei einer Überversorgung mit Energie durch zu große Fütterungsmengen wächst das Knochengerüst relativ schnell und die Einlagerung von Calcium kommt diesem Prozess nicht nach. Die Folge können Verletzungen im Bereich der Gelenkknorpel und Wachstumszonen sein. Es bildet sich zunächst ein Gerüst des Knochens. Calcium wird nach und nach in dieses Knochengerüst eingelagert und sorgt für Stabilität.

 

Hundewelpen kleiner, mittlerer und großer Rassen richtig füttern: Was ist zu beachten?

Wichtig ist bei der Auswahl der richtigen Nahrung auch, ob es sich um eine kleine, mittlere oder große Hunderasse handelt. Bei mittleren und besonders bei großen Hunderassen sollte in der Wachstumsphase darauf geachtet werden, dass wie oben beschrieben die richtige Menge gefüttert wird. Durch zu große Rationen könnte der Hund unter Umständen "zu schnell ins Kraut schießen". Dann würde unter Umständen zu viel Gewicht auf den noch unreifen Knochen lasten. Bei kleinen Hunderassen bzw. Minirassen ist die Wachstumsphase weniger problematisch. Dennoch sollte auch für Minirassen während der Welpenzeit ein Juniorfutter gewählt werden.

Während Riesenrassen bis zu 20 Monate wachsen, kann eine kleine Rasse (bis ca. 10 kg Endgewicht) schon nach 6 - 8 Monaten ausgewachsen sein. Bei mittleren Rassen zwischen 20 kg und 40 kg Endgewicht ist die Wachstumsphase in der Regel nach ca. 12 Monaten abgeschlossen.

 

Ab wann kann ich einem Welpen Trockenfutter füttern?

Mit der Muttermilch erhält ein Hundewelpe alles, was er benötigt. Ab der 4. Lebenswoche kann zusätzlich Trockenfutter beigefüttert werden. Dieses kann beispielsweise mit einer speziellen Welpenmilch angereichert werden, um die Aufnahme der ersten festen Nahrung zu stimulieren.

Welpenfutter - Ab wann zufüttern?Mit ca. 7 – 8 Wochen sollte die Ernährungsumstellung auf Trockenfutter abgeschlossen sein, da die Mutter dann auch beginnt sich von ihren Welpen zurück-zuziehen.

Eine Trennung von der Mutter vor der 8. Woche ist kritisch – hiervon sollte abgesehen werden. In der Regel werden Welpen frühestens ab der 8. Woche an die neuen Hundehalter abgegeben.

Für die Ernährung bis zur Übergabe an die neuen Besitzer sind in der Regel Hundezüchter verantwortlich. Viele Züchter liefern den neuen Hundebesitzern auch eine Futterempfehlung und Tipps. Teilweise bieten Züchter eine Umstellung auf das „neue“, vom künftigen Welpenbesitzer ausgewählte Hundefutter als Service vor dem Einzug in das neue Zuhause an, um dem kleinen Liebling nach der Trennung von der Mutter zusätzlichen Stress zu ersparen.

Sobald der Vierbeiner in seiner neuen Umgebung angekommen ist, kann ausschließlich Trockenfutter gefüttert werden. In einem hochwertigen Alleinfuttermittel ist alles enthalten, was ein Welpe benötigt. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Trockenfutters ist, dass es auf die Bedürfnisse des in der Entwicklung befindlichen Welpen abgestimmt ist.

Direkt nach dem Wurf verbrauchen die Welpen noch wenig Energie, da sie sich wenig bewegen und durch die körperliche Nähe der Hündin gewärmt werden. Etwa ab der 3. Lebenswoche werden die Welpen zunehmend aktiv, erforschen ihre Umgebung und erleben einen richtigen Wachstumsschub. Durchschnittlich kann man sagen, das Geburtsgewicht verdoppelt sich während der ersten Lebenswoche, nach der zweiten Woche wird das drei- bis vierfache des Geburtsgewichtes erreicht und nach vier Wochen etwa das sechs- bis siebenfache.

 

Der passende Fütterungsrhythmus: Wie oft sollte ich meinen Welpen füttern und was ist zu tun, wenn er nicht frisst?  

Nach der Entwöhnung von der Muttermilch ist für die meisten Hunde ein Futterrhythmus von drei bis vier Mahlzeiten Trockenfutter pro Tag geeignet. Nach etwa einem halben Jahr kann der Fütterungsrhythmus langsam auf zwei Mahlzeiten reduziert werden. Halten Sie am besten feste Fütterungszeiten ein, da die Verdauung Ihres Hundes schon vor der Nahrungsaufnahme anfängt zu arbeiten.

Achten Sie außerdem darauf, dass die durch Hersteller empfohlene Fütterungsmenge sich in der Regel auf Tagesrationen beläuft. Durch das Dividieren dieser Angabe mit der Anzahl der Fütterungen ermitteln Sie die richtige Menge für eine Mahlzeit. Überfüttern Sie Ihren Vierbeiner auf keinen Fall, da er sonst zu schnell wächst.

Übrigens: Ihr Vierbeiner benötigt keine abwechslungsreiche Ernährung. Zum einen wird die Verdauung Ihres Welpen irritiert und zum anderen erziehen Sie ihn so zu einem mäkeligen Fresser. Besonders die Flegelphase (ähnlich der menschlichen Pubertät) ist eine Zeit, während der Ihr Welpe seine Grenzen austestet. Die meisten Welpen experimentieren, ob es etwas anderes in den Napf gibt, wenn sie das Futter verweigern. Sie als Frauchen oder Herrchen sind sehr besorgt, wenn der kleine Liebling nicht frisst. Allerdings kann dies unter Umständen schnell zum Dominanzspiel ausufern. Wenn Ihr Welpe merkt, es gibt eine leckere Alternative wenn er nicht frisst, haben Sie autoritätsmäßig verloren. Bleiben Sie konsequent – es ist noch kein Hund vor einem vollen Napf verhungert. Natürlich sollten Sie vorher prüfen, ob mit Ihrem Vierbeiner alles in Ordnung ist. Wenn er vital wirkt, keine Verletzungen oder Entzündungen im Maul hat und bezüglich der Verdauung alles in Ordnung ist, können Sie Ihrem gesunden Vierbeiner einen Nahrungsentzug über mehrere Mahlzeiten zumuten.

 

Magendrehung bei Rassen mit tiefem Brustkorb – Die Fütterung in der Praxis für eine gesunde Junghundeaufzucht

Magendrehung bei Hunderassen mit tiefem BrustkorbGerade bei großen Hunderassen mit tiefem Brustkorb (z. B. Doggen), die zu Magendrehungen neigen, sollten mehrere kleine Futterrationen bevorzugt werden. Neben dem geeigneten Trockenfutter ist es wichtig auch die Fütterungspraxis klar zu planen, um einen strukturierten Ablauf zu gewährleisten. Hierbei sollten Sie besonders auf folgende Punkte achten:

  • Halten Sie feste Fütterungszeiten ein, das Verdauungssystem kann sich somit auf die Nahrungsaufnahme einstellen
  • Füttern Sie nicht vor den Spaziergängen bzw. dem Herumtollen
  • Halten Sie vor und nach der Fütterung Ruhephasen ein
  • Verteilen Sie die Tagesration auf mehrere, kleine Mahlzeiten (mindestens 2 Mal täglich)
  • Vermeiden Sie hastiges Fressen (Futterneid meiden, ruhige Umgebung etc.)
  • Unterbinden Sie übermäßigen Wasserkonsum direkt nach der Nahrungsaufnahme

 

 

Behutsame Futterumstellung des Welpen auf eine andere Hundefuttersorte

Beachten Sie in diesem Zusammenhang bitte, dass der Umzug in das neue Zuhause zunächst Stress für Ihren kleinen Schatz bedeutet. Falls die Umstellung auf ein anderes Welpenfutter gewünscht wird, sollten Sie warten, bis sich Ihr Welpe eingelebt hat (ca. 2 Wochen Eingewöhnungszeit). So ersparen Sie dem Liebling nach der Trennung von Mutter und Geschwistern den Stressfaktor einer Futterumstellung.

Nach der Eingewöhnungsphase können Sie mit dem Umstellen des Futters beginnen. Es empfiehlt sich eine mindestens einwöchige Umstellungsphase, in der die Futtersorten Schritt für Schritt ausgetauscht werden. In den ersten beiden Tagen kann der Anteil des gewohnten Futters durch etwa ein Viertel des neuen Futters ersetzt werden. In den folgenden Tagen wird der Anteil des neuen Futters  schrittweise erhöht, bis eine komplette Mahlzeit erreicht wird. Sie lassen das alte Futter sozusagen langsam ausschleichen.

Unnötige Futterumstellungen in jedem Hundealter vermeiden: Die Darmflora eines Hundes ist sehr empfindlich. Sie sollten deshalb häufige Futterumstellungen vermeiden, um dem vierbeinigen Freund unnötige Belastungen zu ersparen

 

Verbotene Lebensmittel: Was Sie Ihrem Welpen nicht füttern sollten

Es gibt zweifelsohne verschiedene Dinge, die Welpen nicht essen sollten. Ein Alleinfuttermittel versorgt Ihren Vierbeiner mit allem, was er braucht. Sie müssen nichts zusätzlich füttern. Im Gegenteil – alles was Sie zusätzlich füttern, kann das Verdauungssystem Ihres Vierbeiners irritieren. Die Gefahr besteht außerdem, dass ein im Welpenalter futtertechnisch verwöhnter Hund im Erwachsenenalter ein mäkeliger Fresser wird, der sich nur schwerfällig mit ein und demselben Hundefutter zufrieden gibt.

Ein hoher Gehalt an Milchzucker (Laktose) kann im Darm nicht vollständig zerlegt werden, sodass die übermäßige Aufnahme meist von Durchfall begleitet wird. Milchprodukte sollten deshalb gemieden werden.

Schokolade könnte sogar als Hundegift bezeichnet werden. Der Inhaltsstoff Theobromin wirkt auf das zentrale Nervensystem des Hundes und kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Auch andere kakaohaltige Speisen können zu Theobrominvergiftungen bei Hunden führen.

„Essen vom Tisch“ ist zwar gut gemeint, kann aber zu vielerlei Problemen führen. Wir empfehlen deshalb generell auf diese Leckereien zu verzichten.

Vor allem Beigaben wie Joghurt, Knochen, Fleisch oder Ähnliches verwöhnen den Hund nicht nur – sie bringen auch das im Wachstum so wichtige Calcium-Phosphor-Verhältnis aus dem Gleichgewicht.

 

Trockenfutter für Welpen – was spricht dafür und wie erkenne ich das beste Welpenfutter?

Trockenfutter bietet vielerlei Vorteile. Feste Bestandteile reiben beim Kauvorgang die Zahnbeläge ab und tragen somit zur Zahngesundheit Ihres Hundes bei. Dabei sollten Sie allerdings darauf achten, dass das ausgewählte Welpenfutter keinen Zucker enthält. Auch Farb-, Aroma und Konservierungsstoffe sollten nicht auf der Zutatenliste stehen. Die Zusammensetzung sollten Sie sich genau ansehen. Werden nur hochwertige und natürliche Zutaten aufgelistet? Wie sieht es mit Weizen, Soja oder Milchprodukten aus? Besonders Weizen wird von vielen Hunden nicht gut vertragen. Milchprodukte enthalten in der Regel Laktose (Milchzucker). Das kann bei Ihrem Liebling zu Durchfall führen.

Die Fütterung von Trockenfutter ist wesentlich einfacher – das Trockenfutter kann einfach portioniert werden und verdirbt nicht so schnell wie Nassfutter. Bei Zahn- oder Kauproblemen (z. B. während dem Zahnwechsel) können Sie das Welpenfutter mit lauwarmem Wasser einweichen, sodass es für den Hund leichter zu kauen ist. Heißes oder kaltes Wasser sollte nicht verwendet werden.

 

Merke: Das kleine Einmaleins der Welpenfütterung

Einmaleins der WelpenfütterungJeder Hund hat vielfältige Ansprüche an sein Hundefutter. Dies gilt nicht nur für ausgewachsene Hunde, sondern auch besonders für Welpen. Für eine optimale Hundeernährung ist es wichtig, auf ein ausgewogenes Verhältnis von Fetten, Kohlenhydraten, Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu achten.

Ein hochwertiges Alleinfuttermittel für wachsende Hunde (Junior Futter) erfüllt diese Ansprüche. Da es eine optimale Nährstoffversorgung mitbringt, sollte nichts zusätzlich gefüttert werden. Dabei macht nicht alleine ein hoher Fleischanteil ein gutes Welpenfutter aus – sondern vielmehr eine ernährungs-physiologisch sinnvolle und gut verdauliche Rezeptur.

Besonders bei einem Futter für Welpen spielt eine gute Versorgung eine wichtige Rolle, denn mit einer optimalen Ernährung können Sie Krankheiten vorbeugen und den Grundstein für ein langes und gesundes Leben Ihres Hundes legen.

Bei Riesenrassen kann die Wachstumsphase bis zu 20 Monate dauern, bei kleinen bis mittleren Rassen oder Mischlingen ist die Phase bereits nach 12 Monaten abgeschlossen. Zwergrassen oder kleine Rassen bis 10 kg Endgewicht sind zum Teil schon nach 6 - 8 Monaten ausgewachsen.

Während der Wachstumsphase sollten Sie zu einem Juniorfutter greifen und nicht frühzeitig auf ein Adultfutter wechseln. Das Falsche Futter oder ein zu frühes Umstellen auf Adultfutter im Wachstum kann zu einer Calciumüberversorgung und somit zu Fehlbildungen am Skelett führen. Durch die richtige Fütterungsmenge kann verhindert werden, dass mittlere und große Rassen zu schnell wachsen

Da es gerade für Neuhundebesitzer beim Thema Welpenfutter viel Klärungsbedarf gibt, stehen wir Ihnen natürlich auch jederzeit mit einem fachmännischen Rat zur Seite.

Unsere Empfehlung für Neuhundebesitzer: Ein Welpenstarterset bzw. Welpenpaket. Sie erhalten mit diesem Set nicht nur Informationen rund um die richtige Ernärhung von Welpen, sondern auch einen kleinen Futtervorrat, ein Hundespielzeug sowie einen Messbecher.

Kaufen Sie hier ein passendes und gesundes Welpenfutter für Ihren Vierbeiner:

8 Artikel
  1. MinisBest

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    Für die optimale Aufzucht kleiner Rassen

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  7. YoungStar

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    » Ideal für mittlere und große Rassen
    » Getreidefrei und leicht verdaulich
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    Starterset ohne Getreide

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    Welpenbox YoungStar
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    » Ideal für mittlere und große Rassen
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