Wie bekommt Ihr Pferd sein Heu serviert? Im Netz oder vom Boden? Vom ersten oder zweiten Schnitt? Alles auf einmal oder in kleinen Portionen? Und von welcher Qualität ist es? Riecht es muffig oder duftet es nach Wiesenkräutern? Fühlt es sich weich oder stängelig an? Und enthält es viele Nährstoffe, oder wenige?

Heu ist nicht gleich Heu – auch wenn die meisten Pferde täglich das eine Produkt mit dem gleichen Namen vertilgen, unterscheidet sich das beliebte Pferdefutter jedoch stark voneinander. Unterschiedliche Faktoren haben Einfluss darauf, was im Ballen steckt – und diese Unterschiede wiederum, haben einen direkten Einfluss auf die Gesundheit des Pferdes. Geballtes Wissen über die Wiese im Ballen:

In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum Heu für Pferde eigentlich so wichtig ist. Und warum Sie sich mit der grünen Materie ein wenig auskennen sollten, wenn Ihnen die Gesundheit Ihres Vierbeiners am Herzen liegt.


Pferdemaul beim Heu fressen
Pferdeheu enthält wichtige Inhaltsstoffe.

Heu für Pferde – das ist drin

Heu ist weit mehr als einfach nur getrocknetes Gras. Es liefert Energie und enthält wichtige Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Sein Rohfasergehalt macht es zum A und O der Pferdefütterung, denn Rohfaser ist für die Gesundheit des Pferdes essentiell.

Geballte Kraft – das steckt im Heuballen:

  • Nährstoffe wie Rohfaser und Rohprotein
  • Energie
  • Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor, Magnesium und Kalium
  • Spurenelemente wie Eisen, Kupfer und Zink
  • Vitamine und Provitamine wie ß-Carotin und Vitamin E


Heu für Pferde – darum ist es so wichtig

Heu gehört, neben Stroh, Heulage, Silage und Gras zum Raufutter. Heu stellt dabei die Grundlage in der Pferdefütterung dar, kommt es doch den ernährungsphysiologischen Ansprüchen des Vierbeiners am nächsten. Über viele Jahrtausende ernährte sich das Steppentier Pferd von kargen Gräsern und entwickelte einen Verdauungstrakt, der sich diesen Bedingungen perfekt anpasste.

Die grobe Struktur des Heus fördert die Speichelbildung und sorgt für eine gute Verdauung. So wird durch den gebildeten Speichel einerseits die Magensäure auf natürliche Weise gepuffert und andererseits der Nahrungsbrei im Magen besser durchmischt. Außerdem dient die enthaltene Rohfaser des Heus den guten Darmbakterien als Nahrung und fördert so eine intakte Darmflora. Das Verdauungssystem ist auch der Grund, weshalb auch das „moderne Pferd“ immer noch auf Heu als Grundfutter angewiesen ist.

Während sich die Lebensumstände unseres geliebten Pferdes über die Zeit drastisch geändert haben, ist sein Verdauungssystem nach wie vor nämlich auf „Steppe“ eingestellt. Ein Faktor, den wir berücksichtigen müssen, wenn wir das Pferd gesund erhalten möchten. Um zu verstehen, warum Heu für Pferde so essentiell ist, sollte man sich zunächst also sein komplexes Verdauungssystem näher ansehen.

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Der Pferdemagen – Wichtiger Zwischenstopp auf der Reise des Futters

Eine bedeutende Station auf der Reise des Futters durch den Verdauungstrakt ist der Magen des Vierbeiners. Sein Fassungsvermögen ist sehr klein.

Das Pferd verbringt von Natur aus einen großen Teil seiner Zeit mit der Nahrungssuche und Nahrungsaufnahme. In freier Wildbahn ist es 12-16 Stunden am Tag mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt und vertilgt regelmäßig kleine Mengen, während es dabei viele Kilometer zurücklegt. Da der Magen also auf „Dauerfressen“ eingestellt ist, produziert er fortlaufend Magensäure. Die Magensäure ist ein starker Helfer in der Verdauung: Sie zerlegt das Futter in seine Einzelteile, sorgt dafür das wichtige Nährstoffe freigesetzt werden, macht Bakterien und Keime unschädlich und aktiviert wichtige Verdauungsenzyme. Kurzum: Sie bereitet den Futterbrei optimal auf seine Darmpassage vor. Ihren Job kann die Magensäure allerdings nur einwandfrei erledigen, wenn die Fütterung optimal an die natürlichen Bedürfnisse der Pferde angepasst ist. Da der Magen fortwährend Magensäure produziert (er kann nicht anders), tut er das auch, wenn das Pferd nicht frisst. Zu lange Fresspausen führen dazu, dass die Magensäure die empfindliche Magenschleimhaut angreift. Und das macht auf Dauer krank.

Damit die Magensäure den Magen nicht angreift, wird das Heu nicht in großen Mengen auf einmal gefüttert, sondern regelmäßig über den Tag verteilt, so dass keine Fresspausen von länger als vier Stunden entstehen.

Mehr zum Thema Magenprobleme: Erfahren Sie, wie sich eine falsche Fütterung auf Pferdemagen auswirken kann, und warum Magenprobleme beim Pferd weit verbreitet sind: Jetzt Ratgeber zu Magenproblemen beim Pferd lesen.


Der Dickdarm des Pferdes – Wieso Heu gut für die Darmflora ist

Heu ist nicht nur gut für den Magen, da der durch Fressen des Heus gebildete Speichel die Magensäure puffert, sondern auch für den Dickdarm. Denn Heu enthält vor allem eins: Rohfaser. Zu den Rohfasern zählen nicht lösliche Kohlenhydrate wie Zellulose, Hemizellulose und Lignin. Diese gehören zu den Pflanzenzellwandbestandteilen und werden im Dickdarm des Pferdes durch die dort lebenden Bakterien verdaut. Die Rohfaser des Heus dient den guten Dickdarmbakterien also als Nahrung und fördert so eine intakte Darmflora Eures Pferdes.

Außerdem liefern Rohfasern Eurem Pferd langsam freiwerdende Energie. Energie, die Eure Pferde zur Erhaltung wichtiger Körperfunktionen wie Thermoregulation, Stoffwechselvorgänge und körperliche Bewegung benötigen.

Heu von guter Qualität
Heu regt die Kautätigkeit an, das hilft der Verdauung.

 


Mit Geduld und Spucke – Wie der Speichel der Verdauung hilft

Mit dem Speichel hat der Pferdemagen einen wichtigen Verbündeten. In der Verdauungsfabrik des Vierbeiners ist er sozusagen der Vorarbeiter: Wenn der Nahrungsbrei nämlich nicht ausreichend eingespeichelt wurde, ist für die Magensäure kein Durchkommen. Sie wird dann nicht in der Menge verbraucht, in der sie produziert wurde (und greift dann wieder die Magenschleimhaut an), kann die Nährstoffe und Enzyme nicht im erforderlichen Maße aufspalten und aktivieren und auch nicht alle Bakterien und Keime unschädlich machen. Gut eingespeicheltes Futter sorgt also für eine locker-flockige Konsistenz des Futterbreis und lässt den Magen seinen Job machen. Speichel puffert die Magensäure.

Doch was ist für die Speichelproduktion beim Pferd entscheidend? Die Antwort lautet: Das Kauen. Denn die Speichelproduktion des Pferdes findet vornehmlich über die Ohrspeicheldrüse statt und ist an die Kaubewegungen des Pferdes gebunden, da aufgrund der Muskeltätigkeit im Rahmen des Kauvorgangs die Sekretion von Speichel in der benachbarten Ohrspeicheldrüse angeregt wird. Je intensiver und länger das Pferd kaut, desto mehr Speichel produziert es.

Die Art des Futters beeinflusst den Speichelfluss

  • Beim Fressen von Kraftfutter wird pro Kilogramm etwa ein Liter Speichel produziert.
  • Beim Fressen von Heu werden durch die intensivere Kautätigkeit pro Kilogramm ca. 3-5 Liter Speichel produziert.

Heu ist aufgrund seiner Struktur also ein optimaler „Speichelproduzent“. Und nicht nur ernährungsphysiologisch ist seine Fütterung essentiell: Durch die lange Beschäftigung mit dem Knabbern am Heu kann es einen großen Beitrag zur Zufriedenheit des Pferdes leisten, welches seinem Steppentier-Instinkt durch die dauernde Aufnahme kleiner Mengen Heus über einen langen Zeitraum nachkommen kann. Das hat einen positiven Effekt auf das Verhalten und auch auf die Futterverwertung.


Pferd auf der Wiese frisst Pferdeheu
Raufutter wie Heu ist die Nahrungsgrundlage der Pferde.

Pferdeheu – Welcher Schnitt ist am besten geeignet?

Heu ist nicht gleich Heu.

Neben dem Standort der Wiese, der Art der Gräser- und Kräutersorten, der Verarbeitung und der Lagerung, spielt auch der Schnitt, also der Erntezeitpunkt des Pferdeheus, eine wichtige Rolle. Auch, wenn in der modernen Landwirtschaft mehr als drei Ernten pro Jahr mittlerweile durchaus als normal gelten, beschränkt sich die traditionelle Landwirtschaft auf zwei Ernten jährlich. Einmal der erste Schnitt in der Mitte der Blüte oder am Ende der Blüte im Juni/Juli und der zweite Schnitt im August/September.

Grundsätzlich liefert der erste Schnitt das beste Heu für Pferde. Heu mit dem Erntezeitpunkt „Mitte bis Ende der Blüte“ weist eine für Pferde optimal geeignete Struktur und eine ideale Nährstoffzusammensetzung auf. Es ist rohfaserreich, dafür aber protein- und energieärmer. Das passt optimal zu den Bedürfnissen unserer Pferde.

Außerdem sollte das Heu qualitativ hochwertig sein, also frei von Verunreinigungen, Schimmel oder Hefe. Idealerweise hat es eine hell- bis dunkelgrüne Farbe und einen aromatischen Geruch.

Heu, welches vor der Blüte gemäht wurde, ist wiederum reich an Protein und Energie und relativ "weich", hat also weniger Rohfaser. Bei leichtfuttrigen Pferden die zu Übergewicht neigen, kann ein so energiereiches Heu ein Problem darstellen. Dasselbe gilt auch für Heu vom zweiten Schnitt. Es ist weniger stängelig und hart als das Heu vom ersten Schnitt und enthält keine getrockneten Blüten.

Übrigens: 10 kg Heu können auch gut und gerne 1 kg natürlichen Zucker enthalten. So ist Ihr Pferd mit leicht verfügbarer Energie auf natürliche Weise bestens versorgt. Für Pferde in Erhaltung und leichter Arbeit ist so der Energiebedarf oft schon größtenteils bis vollständig gedeckt.


Hochwertiges Heu erkennen

Die jeweiligen Nährstoff-, Eiweiß- und Energiegehalte von Heu unterscheiden sich also stark voneinander. Noch wichtiger als der Erntezeitpunkt ist die Qualität des Heus. Schimmeliges oder verunreinigtes Heu kann zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Mithilfe seiner Sinne kann der Pferdehalter überprüfen, wie es um die Heuqualität bestellt ist.

Gutes Heu für Pferde erkennen Sie an den folgenden Merkmalen:

  • Aromatischer Geruch
  • Staubarm
  • Olivgrüne bis hellgrüne Farbe
  • Enthält kein Schilf oder nur harte Stängel
  • Ist nicht zu weich und hat eine gut erkennbare Struktur
  • Riecht nicht alt, muffig oder moderig
  • Ist nicht schimmelig
  • Enthält keine Erdreste.


Wie sollte ich das Heu am besten Füttern?

Für die Heufütterung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hier die verschiedenen Arten der Heugabe und ihr Vor- und Nachteile:

Heugabe

Vor-/Nachteile

Heu vom Boden füttern

+ unkompliziert

+ natürliche Fresshaltung

- ggf. Gefahr von Verunreinigung bei Matschboden

- ggf. Gefahr von Sandkoliken bei Fütterung auf Sandpaddock

Heuraufe

+ stabil

+ witterungsgeschützt

- Verletzungsgefahr bei mangelnder Befestigung

Heunetz

+ verlängerte Fressdauer

- Verletzungsgefahr bei nicht sachgerechter Aufhängung

Futterautomat

+ kontrollierte Fütterung

- kostspielig in der Anschaffung



Wie viel Heu braucht das Pferd?

Wer zu wenig Heu füttert, riskiert, dass der Vierbeiner krank wird. Deswegen ist eine dem Bedarf des Pferdes angepasste Menge Heu ausgesprochen wichtig! Mindestens (!) 1,5 Kilo Heu pro 100 Kilo Körpergewicht des Pferdes lautet die Faustformel. Bei einem durchschnittlichen Warmblut wären das also gut zehn Kilo Heu täglich – mindestens. Aufgrund dessen, dass der Magen des Pferdes dauerhaft Magensäure produziert, sollten die Heugaben über den Tag verteilt werden, so dass keine Fresspausen von mehr als vier Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten entstehen.

Im Idealfall wird Heu stets vor dem Kraftfutter gereicht. Heunetze können die Fressdauer erhöhen und sorgen dafür, dass die Vierbeiner länger beschäftigt sind. Allerdings ist hier darauf zu achten, dass die Heunetze so angebracht werden, dass das Pferd durch sie nicht in eine unnatürliche Fresshaltung gerät – das kann auf Dauer sonst zu z. B. Muskelverspannungen führen. 20 bis 30 cm über der Standhöhe gelten als ideal. Aber Vorsicht: zu tief angebrachte Heunetze bergen die Gefahr, dass sich Pferde, insbesondere Eisenträger, in den Netzen verfangen und sich dabei verletzen können!


Fohlen liegt in einem Heuhaufen
Gutes Heu fühlt sich auch gut an!

Heu Alternativen – Welche gibt es?

Die Heuernte fällt in manchen Jahren mager aus – dementsprechend kaufen Pferdehalter in solchen Fällen Heu zu oder sehen sich nach Alternativen um. Doch gibt es überhaupt wirkliche Alternativen zum Heu und welche Nachteile haben diese unter Umständen?

Stroh

Strohwird häufig dafür eingesetzt, um Heu zu „strecken“ oder soll gar Heurationen ersetzen. Der Haken: Stroh enthält im Vergleich zum Heu deutlich mehr Lignin. Lignin ist jedoch schwer verdaulich. Bei zu hoher Aufnahme von Stroh kann es zu einer Verstopfungskolik kommen. Bei Pferden mit Zahnproblemen und bei kolikanfälligen Pferden, gilt hier also besondere Vorsicht. Mehr als ein Kilo Stroh pro 100 Kilo Körpergewicht gelten in Bezug auf das Kolikrisiko als kritisch, insbesonders, wenn das Pferd sich wenig bewegt. Möchte man sein Heu also strecken gilt: 2/3 Heu, 1/3 Stroh. Als zusätzliche Futterquelle gilt: max. 0,8 kg Stroh pro 100 kg Körpergewicht und Tag. Bei der Fütterung von Stroh sollte immer darauf geachtet werden, dass dem Vierbeiner ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht. Stroh hat außerdem ein Drittel weniger Energie als Heu und weist einen niedrigeren Eiweißgehalt auf, auch das sollte man bei der Strohfütterung bedenken.

Heulage

Heulage kann eine Alternative zu Heu darstellen – vorausgesetzt, sie ist von hochwertiger Qualität und hygienisch einwandfrei. Sie ist feuchter als Heu, daher staubarm und wird bei Pferden mit chronischen Atemwegsbeschwerden gern genutzt. Allerdings ist Heulage höchst anfällig für Verschmutzungen, Keimentwicklung und verdirbt leicht. Gelangen Erdbrocken oder Tierkadaver bei der Ernte in die Heulage und die Heulage wird nicht luftdicht verschlossen (z. B. durch Löcher in der Folie), kann es zu einem Clostridienbefall der Heulage kommen. Clostridien sind Bakterien, die Botulismus beim Pferd hervorrufen können. Botulismus äußert sich unter anderem durch Lähmungen und schwere Koliken, daher ist das Füttern von Silage durchaus risikobehaftet. Dazu kommt: Auch qualitativ hochwertige Heulage wird nicht von allen Pferden gut vertragen. Einige von ihnen reagieren mit Durchfall, Blähungen und Koliken auf die sogenannten biogenen Amine in Heulage, die im Verlauf des Fermentierungsprozesses gebildet werden.

Heucobs

Das Zufüttern von Heucobs bietet sich nicht nur in mageren Erntejahren an – auch bei Pferden mit Zahnproblemen können die Cobs eine Alternativ zum „täglich Heu“ bilden. Aufgrund ihrer schonenden Verarbeitung bleiben in Heucobs die wichtigen Nährstoffe des Heus erhalten, sie sind gut verdaulich, staubfrei und werden gerne gefressen.

Mehr zum Thema Heucobs: Wenn Sie mehr über die Fütterung von Heucobs erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen den Ratgeber "Heucobs füttern – Tipps für die Fütterung von Heucobs beim Pferd."

 

Unsere Heu-Alternative für Ihren Vierbeiner


Fazit

Heu bildet die Grundlage der Pferdefütterung. Gutes Heu erkennt man mit allen Sinnen: Es duftet aromatisch, hat eine gute Struktur (nicht zu weich, nicht zu stängelig) und hat eine hell- bis olivgrüne Farbe. Mit wichtigen Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ausgestattet, ist Heu der Rohfaser-Lieferant Nummer 1 auf dem Speiseplan des Vierbeiners und sorgt dafür, dass die Verdauung optimal funktioniert und das Pferd sich lange mit seiner Nahrung beschäftigen kann, wie es seiner Vergangenheit als Steppentier entspricht.

Eine ausreichende Menge Heu in guter Qualität, in mehreren Mahlzeiten über den Tag verteilt, trägt also dazu bei, dass das Pferd gesund, satt und ausgeglichen ist. Heu kann als Alleinfuttermittel dienen, sollte dann aber mit einem hochwertigen Mineralfutter ergänzt werden. Bei Heuknappheit oder Pferden mit Zahnproblemen, können ergänzend Heucobs gefüttert werden, um einen eventuellen Mangel auszugleichen.

Hochwertiges Mineralfutter zur Ergänzung